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Gary Holt begeistert vom neuen Slayer-Album

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„Es ist ein bisschen von allem, aber es ist 100 Prozent Slayer“ , beschreibt Exodus-Gitarrist Gary Holt und Ersatz für den verstorbenen Jeff Hanneman das kommende Album gegenüber SiriusXM. „Es ist drückend schwer, dunkel und sinister. Es hat einfach alles, worauf du bei einem Slayer-Album hoffst.“

Wer dabei an den vor einem Jahr als Download verschenkten Song ‘Implode’ denkt, ist aber laut des neuen Slayer-Gitarristen auf dem Holzweg. „‘Implode’ ist ein toller Song, ich liebe ihn und ich liebe es, ihn zu spielen. Im Vergleich zu dem anderen Zeug, das Kerry geschrieben hat, ist er aber ein ,Nichts’; kommt dem nicht einmal nahe“, ist sich Holt sicher, der von Slayer-Gitarrist King für das Einspielen einiger Gitarrenspuren ins Studio gebeten wurde.

„Ich bekam einen Anruf, bin ins Studio, um Solos aufzunehmen und habe letztlich neun Leads an einem Tag eingespielt. Ich habe mein Handgelenk dabei verletzt (…), weil ich so lange und heftig geshreddet habe“, illustriert Holt seinen Einsatz.

Slayer-Gitarrist Kerry King kommentierte gegenüber Metro bereits Holts Einfluss auf das Songwriting: „Slayer waren immer ein Zwei-Gitarren-Team. Wenn du also etwas machen möchtest, wie den Lead-Wechsel in ‘Angel Of Death’, dann geht das nicht alleine. Was aber Garys Beitrag zum Songwriting angeht: Erstens, die Fans sind noch nicht bereit dafür. Zweitens, das wäre also so, als würde man jemanden den Wölfen zum Fraß vorwerfen“, begrenzt King den Einfluss des Exodus-Gitarristen, bestätigte aber ihn gebeten zu haben, besagte Leads einzuspielen.

Beim übernächsten Album könnte Holts Zutun allerdings umfangreicher ausfallen. „Wenn nach dem neuen ein weiteres Album kommt und Gary immer noch bei uns ist, würde es Zeit zu sagen: ,Hey, fühl’ dich frei, mir jedes Riff vorzusetzten, das du für interessant hältst.“

Das kommende Slayer-Album wird das erste sein, das unter Slayers eigenem Label-Logo über Nuclear Blast erscheinen wird. Damit endet die 28-jährige Zusammenarbeit mit Produzent Rick Rubin und dessen Plattenfirma American Recordings.

Hört hier Slayers ‘Implode‘:

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Exodus veröffentlichen zwei Videoversionen zu ‘3111’

Kürzlich haben Exodus ihr zwölftes Studioalbum GOLIATH für den 20. März angekündigt. Mit der Ankündigung wurde auch die erste Single ausgekoppelt. ‘3111’ ist die Eröffnungsnummer des Albums. „Der Song handelt von den Drogenmorden in Juárez, und 3111 ist die geschätzte Anzahl der Morde allein im Jahr 2010“, erklärt die Band. Da das offizielle Video selbst in überarbeiteter Form zu brutal sei, hatte YouTube die Veröffentlichung verweigert. (Un-)geschönt Daraufhin veröffentlichte Gitarrist Gary Holt ein Statement, in dem er angab: „Es enthält reale Gewalt. Aber wir wollten ein rohes und authentisches Porträt von den Drogenkriegen zwischen Kartellen machen.“ Außerdem erklärte er, dass…
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