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Ghost: Ex-Mitglieder werfen Frontmann vor, die Band „in ein Solo-Projekt” verwandeln zu wollen

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Während sich Ghost-Frontmann Papa Emeritus aka Tobias Forge derzeit nicht zum laufenden Gerichtsverfahren äußern möchte, das vier ehemalige Bandmitglieder gegen ihn anstrengen, sind die Kläger weniger zurückhaltend. Gegenüber dem schwedischen Nachrichtenmagazin STV (Übersetzung von Blabbermouth.net) gaben die vier Musiker ein Statement ab und finden erneut harte Worte. „Unser Sänger ehemaliger Freund versucht derzeit, auf subtilem und schamlosem Weg, aus der Band Ghost ein Solo-Projekt mit angestellten Musikern zu machen”, so die ehemaligen Nameless Ghouls.

Die vier ehemaligen Bandmitglieder der schwedischen Okkult-Rocker verlangen von dem Gericht in Linköping, Forge dazu zu veranlassen, die Einnahmen und Ausgaben der Jahre 2011 bis 2016 sowie alles Eigentum der Firma bis zum 31.Dezember 2016 offenzulegen. Sollte Forge dieser Aufforderung nicht nachkommen, verlangen die Musiker eine Strafe von 200.000 Kronen (knapp 21.000 Euro) oder einen Betrag, den das Gericht als sinnvoll erachtet. Angeblich soll der Frontmann seiner Band nur sporadisch Geld ausgezahlt haben. 2016 sollen den Musikern zudem angeblich Verträge vorgelegt worden seien, die diese als „Sklaventreiber-Vereinbarungen“ zurückgewiesen hätten.

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