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Ghost: Seit Gründung angeblich zehn Änderungen im Lineup

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Ghost: Papa Emeritus III soll alle Bandmitglieder gefeuert haben
Die Anonymität der Mitglieder von Ghost ist anscheinend Segen und Fluch gleichermaßen. Die Musiker der schwedischen Okkult-Rocker verstecken sich hinter entmenschlichenden Masken, die „Nameless Ghouls“ haben keinen Namen, außer ihren Instrumenten keine Erkennungsmerkmale und keine Gesichter. Einzig Frontmann „Papa Emeritus“, der zu jedem Album der Band in einer neuen Inkarnation an den Start geht, kann so etwas wie Bekanntheit mit seinem hinter dickem Makeup verborgenen Gesicht erlangen.

Zehn Ghost-Besetzungswechsel seit 2008

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Ghost: Ehemaliges Mitglied zeigt Gesicht in Video-Botschaft
Diesem Mysterium um die Bandmitglieder scheinen bereits einige Musiker im Lineup zum Opfer gefallen zu sein. In einem Interview mit dem Merkur erklärte ein „Nameless Ghoul“, hinter dessen Maske allerdings immer Papa Emeritus (aka Tobias Forge) vermutet wird, zum Thema Anonymität: „Das ist tatsächlich ein Problem bei diesem Projekt. Für viele Musiker ist das nicht befriedigend. Deshalb hatten wir auch schon viele Wechsel. Zehn inzwischen. Andererseits kann man auf diese Weise aus der eigenen Künstlerrolle steigen und sich ein wenig objektiver betrachten. Man sieht sich nie so, wie die anderen einen sehen. Und man sieht immer nur das, wie man sein wollte. Das ist für viele ein Problem.”

Diese Aussage fügt dem Gerücht, der Frontmann habe nach der US-Tour im Herbst 2016 seine ganze Band gefeuert, weitere Brisanz hinzu. Zudem erklärt der Musiker:„Ich habe das ganze Projekt ja geschaffen. Ich arbeite seit sechs Jahren daran, komponiere, entwerfe die Bühnenshow, gebe Interviews. Ich fühle mich anerkannt. Das ist für andere schwieriger.” 95% der Songs würden von ihm stammen, dadurch würden Besetzungswechsel nicht weiter ins Gewicht fallen.

Natürlich ist wie bei vielen Aussagen der Band nicht klar, ob hier tatsächlich die Wahrheit formuliert wurde. Angesicht der (Verschwörungs-)Theorie, dass sogar Foo Fighters-Frontmann Dave Grohl schon am Drumkit der Schweden ausgeholfen haben soll, ist bei Ghost wohl aber gar nichts unmöglich!

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Die Metal-Alben der Woche vom 27.03. mit Black Label Society, Winterfylleth u.a.

Black Label Society Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zu ENGINES OF DEMOLITION: Staubtrocken und schillernd, extrem abgeklärt und überraschend anrührend – Black Label Society geben alles in ENGINES OF DEMOLITION rein. Hintenraus kommt eine Verneigung vor Rock’n’Roll und Metal im Allgemeinen und der ewigen Ikone Ozzy Osbourne im Speziellen. Zugegeben, manche Riffs ähneln sich schon arg; das lassen Zakk Wylde und Co. aber durch Coolness schlicht an sich abperlen. Sebastian Kessler (5 Punkte) Seitdem Zakk Wylde mit seiner „Schwarzarbeitergesellschaft“ nicht mehr ganz so derbe zu Werke geht, sondern zunehmend mehr (Southern) Rock und Doom in seine Songs einarbeitet, liebe ich den…
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