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God Forbid: Interview mit Sänger Byron Davis

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IV: CONSTITUTION OF TREASON. Ein Titel, bei dem Fans von modernem Thrash Metal die Ohren klingeln. Das vierte God Forbid Album (2005) hatte die scharfen Riffs, die melodischen Refrains und die schweren Grooves, die das Album groß machten, die Fanschar vor allem in den USA vervielfachten und für den Song ‘To The Fallen Hero’ auch noch einen Independent Music Award als „Best Hard Rock/Heavy Metal Song“ einbrachten.

Seit dem sind vier Jahre vergangen. Vier Jahre, in denen für God Forbid der Arbeitsplan so eng war, dass tatsächlich nur das letzte Jahr für neue Songs drauf ging. Diese Arbeit war dann aber umso intensiver und fokussierter – und mit noch mehr Betonung des Gesangs. „Dalls und Doc [Coyle, beide Gitarre] wollten mehr in den Gesang involviert sein,“ erklärt Sänger Byron Davis die erweiterte Breitseite.

Steht den Songs auch ausgesprochen gut – auch wenn die neuen Titel erstmal entdeckt und verstanden werden wollen. Sie sind zwar nicht verkopft, aber auch lange nicht so eingängig und schmissig, wie noch auf CONSTITUTION OF TREASON. Bleibt zu hoffen, dass EARTHSBLOOD in den USA trotzdem gut ankommt, denn nach dem erfolgreichen Vorgänger muss es jetzt einen Schritt voran gehen. Nicht einfach für eine Band wie God Forbid, die ihren Stil gefunden und gefestigt hat, zu den Vorreitern der NWOAHM gerechnet werden darf und seit dem Erfolg von Bands wie Killswitch Engage, Shadows Fall und Lamb Of God gemeinschaftlich von Scharen neuer Bands Konkurrenz bekommt.

„Natürlich macht es mich stolz, zu den Wegbereitern dieser Szene zu gehören,“ erklärt Byron, betont gleich aber auch, dass viele der neuen Bands es jetzt auch leichter hätten: „Sie müssen viele Schritte nicht mehr machen, die von anderen Bands schon gegangen wurden.“ Ein Teil des Weges sei nun halt schon geebnet.
 
Kein Wunder also, dass der Markt in den USA grad so metallisch ist, wie seit Jahren nicht mehr. „Es ist natürlich eine Wellenbewegung,“ erklärt Byron Davis. „Es war klar, dass Metal wiederkommt. Wie lange er aber so groß bleibt, bleibt abzuwarten. Momentan haben die Fans einfach eine große Auswahl.“ Wie in einem Bonbon-Laden sei es, erklärt der God Forbid Sänger: man müsse halt sehen, was sich am Ende verkauft. „Man kann nur ehrlich sein und versuchen, das Beste zu liefern und so zu überzeugen – auch wenn bei manchen Bands das Image dann doch wichtiger zu sein scheint.“


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