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Hamburg Metal Dayz: Heaven Shall Burn, Doro, Betontod u.v.m.

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Hamburg hat gewackelt: Nicht nur das Reeperbahn-Festival hat vergangenes Wochenende die Hansestadt unsicher gemacht, auch die ersten Hamburg Metal Dayz sorgten für metallische Nordluft. Klickt euch durch die Galerie!

An drei Tagen tobten in der Hamburger Markthalle Konzerte, Lesungen, Panels und etliche Meet & Greets. Über 3.000 Besucher sorgten dafür, dass der erstmalig ausgetragene Event auch finanziell ein voller Erfolg war.

Der Donnerstag stand im Zeichen der Jugend: Heaven Shall Burn, Neaera und Callejon sorgten für Circle Pits, blaue Flecken und Wall Of Deaths. Eine ganz besondere Wall Of Death zettelten Neaera an, denn Sänger Benny suchte sich eine Seite aus und rannte mit Mikro bewaffnet einfach mit.

Am Freitag regierte die alte Schule. Gut, Audrey Horn bildeten die Ausnahme. Mit Stormwarrior und Saxon gab es danach aber jede Menge Kutten-Metal auf die Rübe. Nebenbei erwähnte Saxon-Fronter Biff, dass im Februar wohl ein neues Album der rockenden Angelsachsen geben wird. Prost!

Samstag wurde von zwei Themen beherrscht: Doro und Betontod. Während Betontod derzeit nicht nur bei Punk- und Deutschrockern hoch im Kurs stehen, herrscht bei Doro wie immer Ausnahmezustand. Die Schlange bei ihrer Autogrammstunde reichte fast bis zur Nordsee. DAS Highlight kam jedoch erst am Ende: ‘Für immer’ feat. Uli Jon Roth. Da bekam der ein oder andere Fan Pippi in die Augen.

Thomas Jensen, Geschäftsführer der ICS Festival Service GmbH und einer der Macher des Wacken Open Air war rundum zufrieden mit der Premiere der Hamburg Metal Dayz: „Die guten Besucherzahlen und Resonanzen zeigen uns, dass das Konzept funktioniert, nämlich die Zusammenführung von guten Bands mit einem ansprechenden Rahmenprogramm und der Möglichkeit zum geschäftlichen und privaten Austausch. Dazu gehört natürlich auch eine tolle Location wie die Markthalle, die mit großer Halle, der kleinen Halle „Marx“, Kunstraum und Foyer die richtigen Örtlichkeiten bietet, das auch alles unterzubringen.

Aufgrund des großen Erfolges wurden heute eine weitere Runde für 2013 angekündigt. Die zweiten Hamburg Metal Dayz werden zwischen dem 26. und 28. September 2013 erneut in der Hamburger Markthalle erneut für eine heftige Brise sorgen.

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Frauen im Metal: Ist das Feminismus oder kann das weg?

Es sollte nichts Besonderes sein, wenn eine Band eine Musikerin einstellt anstatt ein männliches Pendant. Es sollte auch selbstverständlich sein, dass Bands mit weiblicher Besetzung genauso gut gebucht werden wie komplett männlich besetzte Formationen. Schließlich sind die Wurzeln des Rock’n’Roll auf eine schwarze Frau zurückzuführen. Sister Rosetta Tharpe untermalte einige ihrer Gospel-Songs mit einer flotten E-Gitarre und wird deswegen von vielen als Mutter des Genres verehrt. Trotzdem ist es ärgerlicherweise immer noch überraschend, wenn mal eine Frau ran darf. Rock- und Metal-Festivals sind zweifellos nach wie vor von männlichen Bands dominiert, und die Headlinerslots sowieso. Und auch wir müssen uns…
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