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Ignite + Terror + Strung Out + Death Before Dishonor Live Bericht

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Ignite
Ignite

Ignite und Terror gehören live zum Besten, was es im Hardcore- und Punk-Umfeld zu finden gibt. Und doch, heute ist der Wurm drin. Und zwar gewaltig.

Angefangen bei der kommunizierten Anfangszeit von 20h. Wer pünktlich da ist, verpasst die unangekündigt aufgesprungenen Nineteen Reasons komplett, denn sie sind schon um 19.10 auf der Bühne – vor einer leeren Halle. Aber sie machen das Beste aus der öffentlichen Probe gute Miene zum bösen Spiel.

Ähnlich leer ist es auch bei Burn The 8Track, die kurz vor 20h anfangen und erleichterte Gesichter hinterlassen, als sie endlich wieder die Bühne räumen. Belangloser Hardcore mit einem Sänger, der latent auf die Nerven geht. Braucht niemand der bisher noch wenigen Anwesenden.

Das sieht bei Death Before Dishonor schon anders aus. Die Hardcore-Vorturner haben sich eingedehnt und legen den zu erwartenden heftigen Violent Dancing Pit hin. Es fliegen also die Fäuste, Füße, Ellbogen zu massiv aufs Publikum niederbrechenden Breakdowns und Vollgas-Riffs. Dass Death Before Dishonor mit ihren bis ins Extrem ausgelebten Hardcore-Klischees fast schon Abziehbilder einer ursprünglich auf Individualität bedachten Szene sind, macht nichts – etwas Sport am Montag-Abend schadet ja nicht.

Auf Strung Out scheinen sich einige wirklich gefreut zu haben, denn es wird voll vor der Bühne, während das kalifornische Quintett gut gelaunt und energisch ihren melodischen Punk Rock losfeuert. Anfangs kommt das wirklich ansprechend, doch Strung Out schaffen das fast Unmögliche und krachen vom guten Anfang zum mehr als nervtötenden Ende. Sie wollen gar nicht mehr aufhören zu spielen, treffen mit zunehmender Spielzeit kaum noch einen Ton in den zweilagigen Gesangspassagen und rumpeln sich ohne Sinn und Verstand durch immer mehr und immer schneller gespielte Songs. Schlimm.

Terror können das besser und beweisen vom ersten Ton, dass sie Meister ihres Fachs sind. Egal, ob es Klassiker wie ‘Always The Hard Way’ oder schnelle Kracher wie ‘Strike You Down’ setzt. Der Sound ist klar und drückt, während Terror tight wie Hulle sind. Bis, ja bis jemand Sänger Scott Vogel etwas einflüstert, dieser still wird und bald die Ansage bringt, dass es eng mit dem Zeitplan wird. Haben Strung Out etwa doch dreist überzogen? Fakt ist, dass Terror als Co-Headliner nach knapp 30 Minuten schon wieder weg sind. Das ging schnell. Zu schnell, da sie die einzige Band sind, die heute wirklich überzeugt.

T. Gerber

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