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Im Piraten-Pit bei: Alestorm + Brainstorm + Crimson Shadows

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Yohoho! Piraten–Feeling im Ruhrpott. Alestorm schwingen den Rumkrug und die Möchtegern-Matrosen kommen in Scharen. Die Besucher sind an diesem Samstagabend in zwei Lager geteilt: Entweder erscheint man im Piraten-Look oder im Brainstorm– Shirt. Deutscher Power Metal versus Piraten Metal. Geht beides, wie diese Nacht zeigt.

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Die Matrix ist an diesem Abend ausverkauft. Wilde Kapitäne und heiße Piratenbräute tummeln sich mit Schwarz-Trägern aller Art in den Kellergewölben der alten Brauerei. Bochums bekannteste Lokalität zeigt sich erneut von seiner besten Seite, denn Konzerte in diesen Gemäuern sind immer wieder ein Genuss: So wohl optisch als auch die Sound-Qualitäten sind top.

Noch vor dem offiziellen Start des Abend hört man es aus dem Kellergewölbe, in der untersten Etage, deftige Töne. Schade: Eine gute Viertelstunde vor Beginn schlagen Crimson Shadows schon die letzten Töne an. Doppel-Schade: Dass, was man noch mitbekommt, hört sich wirklich gut an. Die Kanadier sind irgendwo zwischen Death und Power Metal angesiedelt. Nächstes Mal bitte in voller Länge!

Im Anschluss dürfen die deutschen Power Metaller von Brainstorm die Saiten zum Glühen bringen. Schon vor dem ersten Riff ist klar: Es sind enorm viele Brainstorm Fans anwesend.  Mit Songs wie Falling Spiral Down´ (DOWNBURST, 2008) oder Shiva´s Tears´ (SOUL TEMPTATION, 2003) verbreiten die fünf Heidenheimer um Fronter Andy B. Franck eine gute Stimmung, mit viel Sympathie und über zwanzig Jahren Bühnenerfahrung.

Mit im Gepäck: Das neue Album FIRESOUL, aus dem der gleichnamige Track geschmettert wird. Klingt wie ein typischer Brainstorm Song: Deftige Riffs gepaart mit einem Hauch 80s. Kurzum: Fett.

Danach wird’s karibisch. Nicht nur die Temperatur in der Matrix erinnert an die Inselgruppe im Atlantischen Ozean, auch das Intro der Schotten von Alestorm lässt vermuten: Die Piraten sind los!

Nerds haben ihre wahre Freude am Intro sowie dem Banner. Letzteres zeigt die Anfangsszene aus dem Kult-PC-Game ´Monkey Island 2: LeChuck´s Revenge´ und im Hintergrund läuft das dazu passende Theme.

Alestorm eröffnen ihr Set mit ´Walk the Plank´ vom neuen Album SUNSET ON THE GOLDEN AGE. Wer nicht als Landratte da stehen möchte, schwingt bereits beim ersten Takt das Tanzbein, hüpft, springt und gröhlt den Album Opener mit Rum getränkter Kehle mit. Ahoi!

>>> Hört das neue Alestorm-Album SUNSET ON THE GOLDEN AGE jetzt bei Juke

Die Party geht mit Drink´ (SUNSET ON THE GOLDEN AGE, 2014), ´Shipwrecked´ und ´Back Through Time´ (beide aus BACK THROUGH TIME, 2007) weiter. Alestorm liefern das, was man von ihnen erwartet: Ulkige Trink – Songs, Südsee Feeling und eine Riesen- Party. Das macht Spaß und bringt jeden noch so schlecht gelaunten Seefahrer zum Feiern.

Doch auch der wildeste Pirat muss einmal in die Koje. Alestorm beenden das Set mit ´Captain Morgan´s Revenge´ (CAPTAIN MORGAN´S REVENGE, 2008) und ´Rum´ (BACK THROUGH TIME, 2011). Ein letztes Mal werden die Holzbeine geschwungen und die Krüge geleert. Ein gelungener Abschluss eines feucht-fröhlichen Party Abends.

>>> Piratenparty auch in Nürnberg: zur großen Galerie der Fotos aus Nürnberg

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Krankenhaus: J.B.O. verschieben zwei Liveshows

Den Start in den Release-Tag haben sich J.B.O. und ihre Fans anders vorgestellt. Gitarrist Hannes Holzmann musste nach der Anreise zum Konzertort Hamburg am Freitag, den 9.1. direkt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Diagnose: Lebensmittelvergiftung. Laut Band-Angaben wird er dort voraussichtlich drei Tage stationär behandelt. Eigentlich wollten J.B.O. das Wochenende nutzen, um ihr neues Album HAUS OF THE RISING FUN gebührend mit den Fans auf Tour zu feiern. Stattdessen kam es nun gleich zu mehreren Rückschlägen: Bereits am Vortag war das Konzert in Mutterstadt abgesagt worden, nun folgen auch die beiden anstehenden Shows im Norden und Westen. J.B.O. ohne Hannes:…
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