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Im Pit bei: Bitch Queens + Sonic Beat Explosion

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An Geburtstagen muss man es krachen lassen. Das dachte sich das Souseller Magazin auch und lud zu seinem nunmehr 4ten Jubiläum ins Cortina Bob. Passend dazu war die Bühnendecke von einem funkelnden Lametta-Vorhang umsäumt. Oder waren das noch Überbleibsel von Weihnachten? Egal, dem Anlass war es entsprechend, denn auch Rocker können sich Kitsch nicht gänzlich entziehen, wenn auch in kleinen Dosen.

Eröffnet wurde der „Respect The Rock“-Abend von den 2006 gegründeten Sonic Beat Explosion. Mit einem an die 60er und 70er angelehnten Garage Rock wärmten die vier Altenburger das Publikum auf. Im Fokus lag dabei die 2014 erschienene Platte ELECTROPHONIC SOUL, mit der sie wahrlich elektrifizierende Schwingungen erzeugten. Der Retrosound der Band brachte bei Liedern wie ‚Bring It Down’, ‚Arucas Soul Revolution’ oder ‚Feed Your Demons’ durchaus einige Besucher zum lässigen Kopfnicken, und das ein oder andere Bein zuckte auch choreografisch mit. Bei ‚Heaven’ gab es eine Hommage an 70er-Jahre-Rockband Sonic’s Rendezvous Band. Das Set endete dann mit ‚When The Song Is Over’.

Doch von Aufhören war hier noch längst nicht die Rede. Immerhin wartete das Publikum schon ganz ungeduldig auf den Headliner des Abends: Bitch Queens. Die vier männlichen Grazien gelangten, nachdem sie 11 Stunden im Stau steckten, leicht verspätet und sicherlich nervlich ein wenig strapaziert doch noch einigermaßen rechtzeitig zum Ort des Geschehens. Trotz allen Fahrstresses blieb genug Zeit, das Bühnenoutfit anzulegen. Absoluter Blickfang war die glitzernde Gesichtsbemalung, die sich nicht perfekter in das Flitter-Bühnenbild hätte fügen können. Unterstützt wurde dieses Funkeln durch nackte Oberkörper. Stilbruch? Ach iwo, wer hat, der kann. Und selbst, wenn man nicht kann, darf man fast alles. Das Quartett aus Basel nutzte die geburtstägliche Gelegenheit für eine Record-Release-Party ihrer neuen Scheibe KILL YOUR FRIENDS. Die freudige Meute wurde daher mit einer guten Ladung Punk-Rock beglückt. Quasi zum Kennenlernen ging es mit ‚Who Are You’ los. Nachdem diese Formalitäten geklärt waren, konnte man auch etwas direkter werden und mit ‚Gimme A Kiss’ eine Aufforderung zur Nächstenliebe ins Publikum schicken. Das reagierte denn auch euphorisch ob dieser günstigen Knutschvorlage und verfiel in Bewegung. Im Anschluss darauf folgte inhaltlich absolutes Kontrastprogramm. Denn das Album-Titel-gebende Stück ‚Kill Your Friends’ ging eher auf Konfrontations- denn auf Kuschelkurs. Den krönenden Abschluss bildeten zwei Cover-Songs. Zum einen begaben sich die Bitch Queens auf die Pfade der Dead Kennedys und gaben deren Song ‚Too Drunk To Fuck’ zum Besten. Glücklicherweise war niemand der Anwesenden too drunk to rock, und so folgte als finaler Titel ‚Sonic Reducer’ von den Dead Boys.

Nach den Live-Performances zeigte Ben Soulseller, was das DJ-Pult hergab und untermalte die entspannte Atmosphäre mit rockigen Klängen, die zu Plausch, Pulle und Party animierten. Der perfekte Ausklang also für einen gelungenen Abend.

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Eiskunstlauf ist jetzt nicht zwingend die Wintersportart, für die man sich sofort begeistern könnte – diesbezüglich sind Skispringen oder Biathlon deutlich beliebter. Doch eine 19-jährige Ungarin ließ uns mit ihrer mutigen Musikwahl aufhorchen und -sehen: Ivett Tóth erschien mit Leder-Outfit und fingerlosen Handschuhen auf dem Eis und performte ihre Kür zu ‘Back In Black’ und ‘Thunderstruck’ von AC/DC. Ihre Performance wurde zwar nicht gut genug für eine Medaille bewertet, doch von uns erhält sie 10/10 MAXIMUM ICE-Punkte! Seht hier die Olympia-AC/DC-Kür der Ungarin Ivett Tóth:   https://www.metal-hammer.de/die-metal-hammer-maerz-ausgabe-2018-judas-priest-arch-enemy-boehse-onkelz-u-v-a-1019029/
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