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Im Pit bei: Kissin’ Dynamite, München, Backstage Werk, 12.04.2019

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Eine ausverkaufte Halle und auf ihrer Tour bei Weitem nicht die einzige – „sold out“ heißt es bis jetzt für acht Konzerte von Kissin’ Dynamite. Die fünf Schwaben dürfen sich nicht nur „Stammkunden“ erfreuen, sie gewinnen mit jeder Konzerttournee mehr und mehr Fans dazu. Das zeigt sich unter anderem auch durch die frisch eingeführten Meet & Greets.

Die Eingangstüren vom Backstage Werk öffnen sich für eine Gruppe, die entsprechende VIP-Tickets erworben hatten, bereits vor dem offiziellen Einlass. Um 19 Uhr bewegt sich schließlich der Rest der Warteschlange, die inzwischen unübersichtlich lang geworden ist, ins Warme.

Kleiner Trip in die Achtziger Jahre

John Diva & The Rockets Of Love katapultieren das Publikum mit ihrer Attitüde, ihrem Aussehen und ihrer Musik in das Glam Metal-Zeitalter der Achtziger Jahre zurück. Sänger John Diva, der als Michael Starrs Bruder durchgehen könnte, macht seinem Namen alle Ehre. Zur Unterhaltung der Menge setzt er gern und oft seinen Hüftschwung ein. Durch seine ungezwungene Art und eingängigen Melodien kann das Quintett die Halle für den Hauptact schon mal aufwärmen.

Kissin’ Dynamite sind Feuer und Flamme

Mit ‘I’ve Got The Fire’, dem ersten Track, der von Kissin’ Dynamites sechsten Album ECSTASY erschien, eröffnet die Band ihre Show. Dabei bauen die fünf Rocker Spannung auf. Ein riesiger, schwarzer Vorhang verbirgt sie während der ersten Töne noch vor den Augen der Zuschauer. Die Jubelschreie werden noch lauter, als der Vorhang schließlich fällt.

Schon nach einem zweiten Track vom neuen Album, ‘Somebody’s Gotta Do It’, begeistern die Schwaben mit zwei älteren Hits, ‘Money, Sex & Power’ und ‘Love Me Hate Me’. Sänger Hannes Braun steht nach jedem Song mit einem fetten Grinser am Rand der Bühne und genießt den Applaus der ausgelassenen Menge. Kissin’ Dynamite schaffen es mit ihrer Setlist, eine perfekte Mischung aus Publikumslieblingen und neuen Hits zu präsentieren.

Ein besonderer Gast

Auf dieser Tour rocken Kissin’ Dynamite für ein paar Lieder zu sechst auf der Bühne: Anna Brunner von der Symphonic Metal Band Exit Eden begleitet die Jungs auf ihrer Tour. Hannes kündigt die Rockerbraut für ‘Ecstasy’ und ‘Sleaze Deluxe’ an. Die junge Frau steht dem Sänger nichts nach und kann die Leute sofort für sich begeistern. Sie zeigt richtig Einsatz und wird eins mit der Musik.

Für ein weiteres Highlight ist sofort im Anschluss gesorgt: Bei dunkelblauem Licht schiebt Manager Jomi Traub ein Piano auf die Bühne. Während ‘Breaking The Silence’ und ‘Heart Of Stone’ können sich die Zuschauer entspannen und den etwas ruhigeren Tönen lauschen, ehe es mit voller Power weitergeht.

ECSTASY bei Amazon

Kurz bevor Steffen, Jim, Hannes, Ande und Andi im Backstage-Bereich verschwinden, lassen sie es mit ‘I Will Be King’ noch mal richtig krachen. Hannes stolziert mit einem roten Umhang und einem Untertan im Schlepptau umher, die Fans bejubeln ihren „König“. Natürlich lässt die Band ihre Anhänger nicht ohne Zugabe gehen und haut noch zwei Tracks von ECSTASY raus, bevor sie die Halle zusammen mit Anna Brunner bei ‘Flying Colours’ ein letztes Mal zum Beben bringen.

Setlist Kissin’ Dynamite:

  1. I’ve Got The Fire
  2. Somebody’s Gotta Do It
  3. Money, Sex & Power
  4. Love Me Hate Me
  5. She Came She Saw
  6. DNA
  7. Sex Is War
  8. Ecstasy (mit Anna Brunner)
  9. Sleaze Deluxe (mit Anna Brunner)
  10. Breaking The Silence
  11. Heart Of Stone
  12. Waging War
  13. Steel Of Swabia
  14. Six Feet Under
  15. I Will Be King

Zugabe:

  1. Still Around
  2. You’re Not Alone
  3. Flying Colours (mit Anna Brunner)

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Die Metal-Alben der Woche vom 05.04. mit Periphery, Eluveitie, Exumer u.a.

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