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Im Pit bei: Progression Tour mit Caliban, The Ghost Inside u.a.

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Nicht nur das Wetter an diesem 11. Mai ist ziemlich durchwachsen, leider auch das Programm im Stuttgarter LKA: Nach einem grandiosen Start von Breakdown Of Sanity baut es leider ziemlich ab und dauert zwei Stunden beziehungsweise drei Bands, bis The Ghost Inside und Caliban den Abend retten. Aber eins nach dem anderen.

Auch wenn der Soundmann in den ersten zwei Sekunden die PA noch nicht auf Anschlag hat, walzt der Opener Breakdown Of Sanity pünktlich um 18.30 Uhr los und reißt wie selbstverständlich das überwiegend junge Publikum von Anfang an mit: Gleich am Anfang hüpfen und gröhlen die Stuttgarter im gut gefüllten LKA mit, folgen bereits nach wenigen Songs dem Aufruf zum Circle Pit oder bei ‚The Gift‘ vom aktuellen Album PERCEPTION zur Wall of Death. Obwohl der Sound erst allmählich differenzierter wird und zu Beginn leider etwas matschig klingt, überzeugen die Schweizer mit beeindruckender Tightness, knappen Ansagen (wer will schon unnützes Gelaber?) und guter Bühnenpräsenz.

Nach ziemlich genau 30 Minuten Programm macht die Band Platz für I Killed The Prom Queen, die um kurz vor halb Acht die Bühne betreten. Auch hier gibt es zu Anfang einige Soundprobleme: Der Gesang ist zu leise und die Bassdrum nur zu erahnen. Doch, dass das Publikum bei der zweiten Band des Abends ruhiger ist und viele noch beim Rauchen verweilen, lässt sich nicht allein dem Mischer ankreiden: Unter der wilden Bühnenpräsenz leidet die Sauberkeit der Instrumentalisten, und auch der Cleangesang von Gitarrist Jona Weinhofen (der unter anderem auch bei Bring Me The Horizon spielte) ist häufig ziemlich schief.

Nach dem Abschiedssong ‚Say Goodbye‘ geht es ähnlich weiter mit The Devil Wears Prada, woraufhin das Publikum nochmals ruhiger wird. Trotz gutem Cleangesang von Gitarrist Jeremy Depoyster und laut im Publikum anwesenden Schlagzeugern gutem Drumming von Daniel Williams ist der Gesamtsound nochmals dünner geworden und die Straße vor dem LKA abermals gefüllt von Rauchern. Schade.

Um kurz nach neun Uhr stürmen The Ghost Inside die Bühne und heben die Stimmung endlich wieder: Bei endlich wieder gutem Sound findet sich im vorderen Bereich des LKA kaum mehr Platz, zur Bar kommt plötzlich ohne Probleme und auch die Straße leert sich. Zu den zahlreichen Breakdowns der Kalifornier kommt das Publikum endlich wieder ins Schwitzen.

Um kurz nach 10 Uhr starten dann die deutschen Headliner Caliban ihr ziemlich genau einstündiges Programm und es gelingt ihnen, den Abend trotz des enttäuschenden Mittelteils noch zu einem erfolgreichen Abschluss bringen: Mit gleich zwei Circle Pits um das FOH und einem Gastauftritt von Breakdown Of Sanity-Sänger Carlo Knöpfel bringen sie das inzwischen hörige Publikum zur Extase. Mit den Zugaben ‚Memorial‘ und ‚Your Song‘ beenden sie den Zwischenstopp der Progression Tour in Stuttgart.

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