Toggle menu

Metal Hammer

Search

Im Pit bei: Seven Blood + Lastelle

von
teilen
mailen
teilen

Als High Regard an diesem Freitagabend selbstbewusst die Bühne im Badehaus betreten, sind die Reihen noch licht. Trotz des überschaubaren Publikums zeigen sich die Engländer sichtlich erfreut über ihren ersten Besuch in Deutschland und liefern eine souveräne Eröffnung ab.

High-Regard-live
High Regard

 

Nur wenige Patzer trüben den Auftakt: Sängerin Georgia Casey tritt auf ihr Mikrofonkabel, die Stimme setzt für Sekunden aus. Ein kurzer Schreckmoment in einem ansonsten kontrollierten Set. Lastelle, ebenfalls Engländer, waren zuvor nur vereinzelt in Deutschland unterwegs. Frontmann Adam Rigozzi bedankt sich unentwegt für das zahlreiche Erscheinen – das Badehaus ist inzwischen deutlich gefüllt – und versucht, die Menge zum Moshen zu animieren; die vordersten Reihen bleiben regungslos.

Lastelle-live
Lastelle

Emotionaler Schlusspunkt

Nur vereinzelt schütteln ein paar Personen ihr mal mehr, mal weniger langes Haupthaar. Beim abschließenden ‘Breathe Me In’ hebt sich schließlich die Stimmung: Handy-Lichter fluten die Location, Fan-Gesänge übernehmen den Raum und geben dem Set den emotionalen Schlusspunkt, den es verdient. Auch Seven Blood stehen anschließend vor einer Premiere: ihrer ersten Headlinershow in Berlin, die im Zeichen ihres Erstlings LIFE IS JUST A PHASE (2025) steht.

Seven Blood-live_01
Seven Blood

Sie beginnen mit ‘Home ≠ Home’, spielen mit ‘Goodbye’ einen bislang unveröffentlichten Song und covern für für eine humoristische Verschnaufpause Lady Gagas ‘Just Dance’ (THE FAME, 2008). ‘Not Your Misery’ rundet das Set ab. Bei ‘Hourglass’ geht vor der Bühne tatsächlich ein Bierglas zu Bruch geht – ironischerweise genau in dem Moment, in dem Azaria die Zeile „Wanna break the glass“ singt.

Seven-Blood-live_02
Seven Blood

Souverän

Mit spürbarer Entschlossenheit gelingt Seven Blood vor allem eines: Sie beweisen, dass sie nicht nur mit LIFE IS JUST A PHASE ein souveränes Debütalbum vorgelegt haben, sondern auch live glänzen und mit High Regard und Lastelle zwei Bands im Schlepptau haben, die man hoffentlich noch häufiger auf deutschen Bühnen sehen wird.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

(c) Tom Lubowski
(c) Tom Lubowski
(c) Tom Lubowski
(c) Tom Lubowski
teilen
mailen
teilen
METAL HAMMER präsentiert: Anthrax

Sie gehören zu den „Big Four“ des Thrash Metal und sind seit 1981 nicht mehr aus der Welt der kreischenden Gitarren und wilden Langhaarfrisuren wegzudenken: Anthrax. 1984 erschien das Debüt FISTFUL OF METAL, welches es aufgrund des Covers in Deutschand auf den Index schafft. Anthrax entwickeln schnell einen eigenen Stil und öffnen sich auch anderen Genres: 1987, nach einigen Wechseln innerhalb der Band-Besetzung, erscheint AMONG THE LIVING, darauf die Single ‘I’m The Man’. 1992 wird ihre Kollaboration mit Public Enemy veröffentlicht: ‘Bring The Noise’ – Anthrax gelten mit den beiden Platten als erste Band, die Rap und Rock miteinander verbunden haben.…
Weiterlesen
Zur Startseite