Im Pit bei: Suffocation + Origin + Re-Armed + Support

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Unbreakable Hatred sind Jünger des wohlbekannten „3-Mann-Metal“ – Die Kanadier machen alles richtig, müssen aber an Vocals und allgemeiner Konsistenz arbeiten. Das Trommelfeuer an Drums und Griffbrett ist zwar garantiert, nur das Zusammenspiel ist für groovigem Death Metal noch nicht fein genug.  Ansonsten wirkt das Dying Fetus Erfolgsrezept, so lange man keine innovativen Quatensprünge erwartet.

Im Anschluss folgen bekannte Gesichter für Hardcore Fans – Re-Armed waren erst vor drei Monaten mit Chimaira in der Stadt. Die Waffenbrüder rufen zur kollektiven Vernichtung – ‚Grab the Guy next to you and kill something‘ . Die mit Abstand softeste Band des Abend frönt ausgedehnteren Melodiebögen und wirkt damit fast deplaziert.

Origins Abwesenheit in dieser Halle dauerte auch nur knapp vier Monate. Die Blutspuren sind quasi noch frisch das reißt Sänger Jason Keyser die Wunden schon wieder auf! „You are here, we are here – all for Suffocation“ Die Vorbereitung für die Besten der Besten fällt entsprechend heftig aus. Wie und warum diese Musik live funktioniert, glaubt man nur wenn man es sieht. Besonders der charismatische Keyser trägt ein nicht unerhebliches Stück dazu bei. Silent Wall of Death, Leute in die Menge schubsen und im Schulterschluss mit den Fans auf der Bühne headbangen. Das gibt es nur bei Origin.

Suffocation entern zuletzt die Stage sorgen aber zunächst für Verwirrung. Hat sich Sänger Frank Mullen die Haare wachsen lassen und ist das wirklich Bill Robinson? Der  scheint trügt nicht, und der Decrepit Birth Frontmann übernimmt sehr wirkungsvoll (auf der gesamten Europatour) die Vocal-Arbeit für den familiär und arbeitstechnisch verhinderten Mullen. Ein Ersatz wie der sich wirkungsvoller hätte kaum finden lassen können und sich perfekt in die bestehende Band einfügt. Deren Instrumentalakrobatik ist makellos, die Performance mitreißend, nur schwindende Haupthaare sind Zeugen, dass man hier einen Metal-Dinosaurier vor sich hat. Diese Show sollte man allerdings gesehen haben!

Wegen Vorverlegung kann über die erste Band Slaughter Denial leider nicht berichtet werden.

Bilder von Suffocation & Co findet ihr in der Galerie oben.


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Im Pit bei: Vvlva in Aschaffenburg am 10.12.2022

Hello – Aschaffenburg Rock City Calling: Vvlva haben zum kleinen Rendezvous mit Dryad und anschließender Vinyl-Disco ins beschauliche Colos-Saal geladen – eine Sache, die man sich nicht zweimal sagen lässt. Und so ist die muntere Sause zeitgleich fröhlicher Adventsbierschmaus als auch Flucht vor den plötzlich fallenden Temperaturen draußen, inklusive Schnee! Dryad Der Abend beginnt mit Dryad, wobei zunächst einige Anwesende ein wenig irritiert scheinen, dass der altehrwürdige Klub Stehtische und Sitzgelegenheiten aufgebaut hat. Der kernige und durchaus harte Stoner Rock der Würzburger pustet dann aber auch dem letzten des sitzenden Volkes den Schnee beziehungsweise Wüstensand aus den Sneakern. Nicht mal…
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