Das sind doch mal gute Nachrichten: Jello Biafra soll laut Angaben seiner Familie gute Fortschritte auf seinem Genesungsweg machen. Punk-Legende und einstiger Frontmann der Dead Kennedys erlitt erst kürzlich einen Schlaganfall infolge zu hohen Blutdrucks. Der 67-Jährige wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo er sich scheinbar noch befindet. Sein Zustand ist jedoch stabil.
Kampfgeist
Anne-Marie Anderson, Produzentin des Podcasts ‘Jello Biafra’s Renegade Roundtable’, hat nun ein Update zum Zustand von Biafra über dessen Facebook-Seite veröffentlicht. „Es war eine wirklich schreckliche Woche“, beginnt sie ihre Ausführungen. „Jello macht Fortschritte, aber es liegt noch ein langer Weg der Genesung vor ihm. Geistig ist er so fit wie eh und je, nur die linke Körperhälfte macht ihm noch etwas zu schaffen. Sein Kampfgeist ist gerade ein Segen.“
Da dem Musiker und politischen Aktivisten das Schreiben derzeit noch schwerfalle, übernimmt Anderson vorerst die Kommunikation nach außen und verspricht regelmäßige Updates. Es sei nur „einfach alles so intensiv und chaotisch, dass es etwas dauert.“ Auch wenn er „sehr schnell erschöpft ist“, tue Jello Biafra der Zuspruch und die Unterstützung jedoch „sichtlich gut“, bescheinigt Anderson.
Als sich Biafra nach dem Vorfall selbst zu Wort gemeldet hatte, beschrieb er die Situation: „Ich bin aus meinem Bett gehüpft, weil ich pinkeln musste. Dabei ist mein linkes Bein unter mir einfach zusammengeklappt, und ich bin auf den Boden gefallen. Ich konnte den Fall nicht einmal mit meinem linken Arm abbremsen, weil der auch nicht funktionierte. Dann versuchte ich wieder aufzustehen, doch ich konnte es nicht.“ Da habe er realisiert, dass er einen Schlaganfall hatte.
Kurz bevor Anderson die Neuigkeiten aus dem Krankenhaus postete, wurde ein anderer Beitrag veröffentlicht, in dem sich Biafra über eine erzielte Einigung zwischen dem Justizministerium und Live Nation aufregt. Sein Team von Alternative Tentacles schrieb dazu: „Falls ihr dachtet, ein Schlaganfall würde Jello Biafra zum Schweigen bringen, fürchte ich, ihr irrt euch gewaltig. Jello hat uns das aus dem Krankenhaus geschickt. Obwohl die Nachricht schrecklich ist, freuen wir uns, dass er sie kommentieren kann.“
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