Alice In Chains sind eines dieser tragischen Beispiele, was Alkohol und harte Drogen anrichten können. Von der Originalbesetzung sind lediglich Gitarrist Jerry Cantrell und Schlagzeuger Sean Kinney am Leben. Sänger Layne Staley verstarb 2002 an einer Überdosis, und Bassist Mike Starr 2011. Sowohl Cantrell als auch Kinney haben den Drogen vor vielen Jahren abgeschworen.
Der Mythos
Auch glaube er nicht, dass Alkohol- und Drogenmissbrauch „eine Voraussetzung dafür ist, gute Musik zu schreiben. Es ist Teil des Mythos, ein Musiker und Künstler zu sein.“ Cantrells Meinung nach, müsse jeder solch eine Periode durchmachen. Auf sich und seine verstorbenen Band-Kollegen bezogen, erklärt er: „Ich wusste, dass es attraktiv und ansprechend für mich war – trotz all der Anzeichen früher Todesfälle und der Tatsache, dass es für die Menschen nicht funktionierte. Ich dachte ,Hey, das wird mir nicht passieren.‘ Ich bin mir sicher, dass sie das auch dachten. Also verunglimpfe ich es nicht.“
Eine andere Version
Letzlich habe er herausgefunden, dass er weiterhin großartige Musik herausbringen könne, ohne sich dafür volldröhnen zu müssen. Inzwischen sei er auch zu alt für einen derartigen Lebensstil. „Es würde mich verdammt noch mal umbringen. Also muss ich diese Version von mir sein, die mir sehr gefällt. Ich mag das Leben. Ich mag die Beständigkeit des Lebens jetzt.“
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