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John Dolmayan: BLM ist ein Propagandawerkzeug

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Dass John Dolmayan im Gegensatz zu Bandkollege Serj Tankian eher konservative politische Ansichten hegt, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein. Doch nun begibt sich der System Of A Down-Drummer in den sozialen Medien auf immer dünneres Eis. So schreibt er in einem seiner jüngsten Posts, die Black Lives Matter-Bewegung habe nie Legitimität gehabt und sei immer ein Propagandawerkzeug der Demokratischen Partei gewesen.

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Mit dazu postete John Dolmayan ein Foto der achtjährigen Secoriea Turner, die am vergangenen Samstag von einem Unbekannten in Atlanta erschossen wurde. Sie saß mit ihrer Familie im Auto. Man wollte auf den Parkplatz eines Wendy’s Restaurants fahren, der jedoch von Demonstranten blockiert wurde. Auf diesem Parkplatz haben Polizisten am 12. Juni den afroamerkanischen Rayshard Brooks erschossen. Irgendwann, während über die Zufahrt diskutiert wurde, feuerte irgendjemand einen Schuss auf das Auto ab, der Secoriea traf. Die Kleine erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus, wie Time.com berichtet.

Demokratische Marionette?

Zu diesem Bild schrieb John Dolmayan: „BLM-Radikale haben dieses junge Mädchen ermordet, weil sie eine illegal errichtete Blockade ‚überquert‘ hat. Die angebliche Black Lives Matter-Bewegung besaß meiner Ansicht nach nie Legitimität und war stets ein Geldsammel- und Propagandawerkzeug der Demokratischen Partei. Zusammen mit der Antifa haben sie sich als Feind der Vereinigten Staaten erwiesen. Sie haben sich Gesetzlosigkeit zu eigen gemacht, wodurch sie durch sensationelle Medien und die schwachsinnigen Hollywood-Eliten ermutigt wurden, die sie bei jeder Gelegenheit begünstigen. Sie werden ihrer gerechten Strafe zugeführt werden, aber wann? Wie viele Unschuldige müssen noch ermordet werden, bevor wir zu Sinnen kommen?“

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Der Täter ist bislang jedoch noch nicht gefasst. Die Polizei hat um Hinweise gebeten. Ein Fan kommentierte, dass John Dolmayan nie das Wort erhebt, wenn rassistische Ungerechtigkeit gegenüber People Of Color stattfindet. Und weiter: Den systematischen Rassismus in den USA herunterzuspielen sei ein gefährliches Spiel. Darauf antwortete Dolmayan: „Es gibt keinen systematischen Rassismus in den USA. Nenne mir ein Beispiel.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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