Judas Priest: Richie Faulkner hatte 2. OP am Herz

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Im Herbst 2021 sprang Richie Faulkner dem Tod gerade so von der Schippe. Bekanntlich riss dem Judas Priest-Gitarristen die Aorta, weswegen er in einer Notoperation am offenen Herzen gerettet wurde. Nun hat sich der Musiker am Jahrestag dieses Ereignisses zu Wort gemeldet und dabei verraten, dass er erst kürzlich erneut unters Messer musste. Eine künstliche Blutleitung hatte ein Loch, so bildete sich ein 8 Zentimeter großer Blutsack um sein Herz.

Auf einen Schlag

„Heute vor einem Jahr war es“, erinnert sich Richie Faulkner in den Sozialen Medien (siehe unten). „Innerhalb von weniger als einer Stunde veränderte sich mein Leben für immer. Es ist verrückt, wie man in der einen Minute noch der Menge dabei zuhört, wie sie ‘War Pigs’ singt — alles ist normal und in Ordnung. Und in der nächsten Minute stellt sich heraus, dass es fast das letzte Mal war, dass ich es gehört habe. Ohne mein Wissen gingen unter der Oberfläche Dinge vor sich, die buchstäblich davor standen, zu explodieren. Ich hatte Glück und bin dankbar, dass ich ein Jahr später noch hier bin und dies schreiben kann. […]

Dann kommt Richie Faulkner auf die zweite OP zu sprechen: „Allerdings bin ich noch nicht komplett über den Berg. Kurz bevor wir in Europa auf Tour gegangen sind, zeigten die Untersuchungen ein Loch in einer der Leitungen zwischen dem synthetischen Gewebe und meiner eigenen Aorta. Das Blut von diesem Leck bildete einen acht Zentimeter großen Sack, der mein Herz umschloss. Die Ärzte erlaubten mir, durch Europa zu touren. Doch sobald ich wieder zurück war, musste ich mich erneut am offenen Herzen operieren lassen. Drei Tage, nachdem wir in Belgien gespielt haben, haben sie den Sack entfernt und das Leck geschlossen. Seitdem sind sechs Wochen vergangen. Ich fühle mich gut und stark. […] Passt auf euch und eure Lieben auf. Man weiß nie, was hinter der nächsten Ecke auf einen wartet.“

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