Kerry King: Religion ist eine Farce

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Kerry King hat bekanntlich eine starke Abneigung gegen den christlichen sowie jeglichen Gottesglauben im Allgemeinen. Im Interview mit Consequence sprach der Slayer-Gitarrist nun darüber und erklärte, woher seine Aversion stammt. Dabei gab der Musiker zu Protokoll, dass er Religion für nichts weniger als ein unwürdiges Schauspiel hält.

Elefantengedächtnis

Darauf angesprochen, worauf konkret seine Antipathie in der echten Welt basiert, erwiderte Kerry King: „Ich denke, es ist eine Farce. Als ich in der Grundschule war — ich weiß nicht mehr, in welcher Klasse, sagten meine Eltern eines Sommers mal: ‚Hey, willst du zum Kindergottesdienst?‘ Denn ich habe alles mögliche an Freizeitaktivitäten gemacht. Ich meinte: ‚Ja, ich schaue mir das an.‘ Ich wusste nicht, was Kirche ist. Und das war nicht, was mir meinen Hass dafür gab — es ist einfach eine lustige Geschichte. Also ging ich in den Kindergottesdienst. Und nach ungefähr einer Woche bin ich zu meinen Eltern gegangen und habe gesagt: ‚Ich glaube nicht, dass ich das weitermachen will.'“

Daraufhin sinniert Kerry King Weiter: „Sogar dieses kleine Kind wusste, dass es ein Haufen Hundekot ist. Es ist wie heute in der Politik. Was ist der Presse geschrieben wird, ist nach 48 Stunden verschwunden. All die Dinge, die Donald Trump als Präsident getan hat — ich erinnere mich daran, in den Nachrichten gesehen zu haben, wie oft er in vier Jahren gelogen hat. Und ungefähr 36 Stunden später war es, als wäre es nie passiert. Und so ist Religion im Grunde auch. Man hört über all diese Priester auf der ganzen Welt, die für ihre sexuelle Gewalt oder ihr unangemessenes Verhalten mit Minderjährigen verurteilt wurden — und einen Tag später ist es weg. Aber ich erinnere mich an diesen Mist. Und es hat meine Texte wahrscheinlich die letzten 40 Jahre genährt. Also: Danke, Religion, dass du mich beschäftigt hältst.“

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Slayer: Kerry King erzählte seiner Band nichts von Reunion

Slayer werden sich bekanntlich für drei Festivalshows auf US-amerikanischem Boden wieder zusammenfinden. Wie Gitarrist Kerry King nun in einem Interview mit Revolver ausplauderte, hat er den Musikern in seiner Solo-Band (ausgenommen Drummer Paul Bostaph, der bei Slayer trommelt -- Anm.d.A.) nichts von der kommenden Bekanntgabe der Reunion mitgeteilt, obwohl er selbst natürlich wusste, dass die Live-Wiedervereinigung stattfindet. Seine Begründung: Er wollte niemanden beunruhigen. Angebrachte Beschwichtigung "Das Lustige ist, dass es mir niemals in den Sinn gekommen ist (seine Band-Kollegen einzuweihen -- Anm.d.A.) -- bis zum Tag der Slayer-Verkündung", erzählt King frei von der Leber weg. "Doch Phil Demmel (Lead-Gitarrist) fragte:…
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