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Kirk Hammett: „Seit ich nicht mehr trinke, kann ich alles spielen!“

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Im Gespräch mit „Guitar World“ hat Kirk Hammett verraten, dass er ein viel besserer Gitarrenspieler ist als früher. Und das alles hat er nur dem Umstand zu verdanken, dass er mit dem Trinken aufgehört hat.

Ich fühle mich meinem Instrument wieder verbunden. Ich habe aufgehört zu trinken und das hat viele Dinge verändert. Wenn wir früher Shows gespielt haben, betrank ich mich danach, ging auf mein Zimmer und habe noch für ein paar Stunden Gitarre gespielt. Das mache ich heute immer noch, allerdings ohne mich dabei zu betrinken. Das hat zur Folge, dass ich mich am nächsten Tag noch an die Dinge erinnern kann, die ich in der Nacht davor gespielt habe. Ich fühle mich so, als ob ich alles spielen kann, was ich mir in den Kopf gesetzt habe, ob nun Paganini oder Jazz. Es mag ein paar Wochen dauern – aber ich kann es spielen!

Mehr Spontaneität

Hammett, der zuletzt abfällig über Guns N‘ Roses gesprochen hat, scheint zu neuer Höchstform aufzulaufen. Das schien der 53-Jährige aber auch nötig zu haben, denn als er sein Handy mit allen Riff-Ideen für das kommende Metallica-Album verloren hat, war er ganz schön traurig und musste deshalb eine neue Herangehensweise für die Aufnahmen zu HARDWIRED…TO SELF-DESTRUCT finden:

Ich habe nichts vorbereitet, bevor ich ins Studio ging. Ich tauchte einfach auf und spielte. Ich wollte einen Moment einfangen, mit spontanen und frischen Ideen. Ich fühlte mich schuldig, weil ich mir immer zu viele Gedanken mache.

HARDWIRED…TO SELF-DESTRUCT erscheint am 18. November 2016. Lest in unserer Dezember-Ausgabe ein großes Metallica-Special:

Die METAL HAMMER Dezember-Ausgabe: Metallica, History: Marilyn Manson + Kyuss, Steve Harris, With Full Force u.v.a.

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Metallica: MASTER OF PUPPETS zum Teil beschleunigt im Studio

Heute vor genau 40 Jahren erschien das vielleicht beste Thrash Metal-Album aller Zeiten: MASTER OF PUPPETS von Metallica. Darauf liefern die "Four Horsemen" in unnachahmlicher Manier ab — James Hetfield,  Lars Ulrich, Kirk Hammett und Cliff Burton gelang der wohl perfekte Mix aus Brutalität, Epik und Gefühl. Und was die Musiker an ihren Instrumenten machen, verdient sowieso maximale Hochachtung. Besonders die Rhythmusgitarren von "Papa Het", der mit seinem Downpicking [Saitenanschlag nur nach unten — Anm.d.A.] einen Standard setzte, gelten noch immer als sehr anspruchsvoll nachzuspielen. Die Musik wollte es Doch in Teilen haben Metallica den Longplayer gar nicht in Originalgeschwindigkeit…
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