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Kongh Interview

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Necrogay – so hieß die Grindcore-Band von David, aus der später Kongh hervorgehen sollte. Johansson muss selbst ein wenig lachen bei diesem Namen: „Eigentlich hatte ich meine ersten Kontakte zur Musik über eine Punk-Band. Aber ich bin schon länger an Doom interessiert,“ erzählt er anschließend.

Ob Klassiker wie Black Sabbath oder extreme Vertreter wie Earth – die Schweden haben mannigfaltige Einflüsse. So zählen unter anderem auch Mastodon zu den Inspiratoren von Kongh – nicht zu überhören. Oft gehört, doch besonders zutreffend in diesem Fall: Die Mischung, die Kongh fabrizieren, hat eine eigene Dynamik, die man zuletzt so bewegend bei YOB zu hören bekam. Selbst Middian, die Nachfolgeband YOBs, konnten mit ihrem Debüt nicht so überzeugen. Das spricht natürlich für David und seine Mitstreiter: Tomas Salonen (Schlagzeug) und Oskar Rydén (Bass).

Vor allem live, so David, würde die Intensität des Albums COUNTING HEARTBEATS um ein vielfaches verstärkt. Eine aufwändige Bühnen-Produktion braucht es dabei nicht – die Musiker wollen einfach sie selbst sein und ihre Musik ganz natürlich präsentieren: kein Schnickschnack.

Davon überzeugen kann man sich auf der bald stattfindenden Deutschland-Tour mit ihren Landsmännern Ocean Chief. In der Zwischenzeit haben sie mit den besagten Schweden auch schon eine Split-LP veröffentlicht, auf der ein weiterer Song namens `Drifting On Waves’ zu hören ist. Sage und schreibe 25 Minuten ist er lang und zeigt einmal mehr, dass das Debüt kein Glückstreffer war.

CHRISTIAN HECTOR

Die kompletten Tourdaten findet ihr natürlich in unserer Tourdaten-Sektion!

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Necrophobic: 20 Jahre HRIMTHURSUM

Als Necrophobic 2006 ihr fünftes Album HRIMTHURSUM veröffentlichten, war die Band längst ein fester Bestandteil der schwedischen extremen Metal‑Landschaft. Doch dieses Werk markierte einen Punkt, an dem die Band nicht nur ihre Identität schärfte, sondern sie auch mit massiver Wucht präsentierte. HRIMTHURSUM ist ein Album, das sich nicht zwischen Genre-Schubladen entscheiden will - und genau darin liegt seine Stärke. Es ist Black Metal, es ist Death Metal, es ist „Blackened Death Metal“ im besten Sinne. Ein Quartett im Angriffsmodus 2006 bestanden Necrophobic aus Tobias Sidegård (Gesang und Bass), Johan Bergebäck (Gitarre), Sebastian Ramstedt (Gitarre) und Joakim Sterner (Schlagzeug). Sterner war…
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