13 war das letzte Studiowerk von Black Sabbath. Eigentlich saß in dieser Zeit Tommy Clufetos stellvertretend für Bill Ward am Schlagzeug. Doch bei den Aufnahmen zum Album trommelte Brad Wilk (Ex-Rage Against The Machine, Ex-Audioslave). Im Interview mit Rocking With Jam Man gibt Clufetos nun an, dass die Entscheidung nicht von der Band gekommen sei, sondern von Produzent Rick Rubin. Nachtragend sei er deshalb nicht.
The show must go on!
„Ich glaube, Ozzy hat sogar klargestellt, dass er und die anderen Jungs wollten, dass ich auf dem Album spiele.“ Da Rick Rubin jedoch zuvor schon mit Rage Against The Machine gearbeitet hatte, sei seine Wahl auf Brad Wilk gefallen. Tommy Clufetos findet im Nachgang anerkennende Worte: „Sie haben ein wirklich großartiges Album aufgenommen, das auf Platz eins landete. Gegen dieses Ergebnis lässt sich also kaum etwas einwenden.“ Immerhin durfte er die Nummern der Platte bei der anschließenden Tournee auf der Bühne präsentieren.
Überdies erklärt der Drummer, der bislang in keiner größeren Band dauerhaft ein festes Mitglied war: „Das ist alles Schnee von gestern. Man muss ein dickes Fell haben. Egal, ob die Dinge so laufen, wie man es sich wünscht, oder eben nicht. Ich versuche, mit solchen Momenten so souverän wie möglich umzugehen.“ Die Arbeit als musikalischer Söldner härtet seiner Meinung nach ab und „man lernt, sich anzupassen und ein Gespür für Menschen zu entwickeln.“ Schließlich müsse die Show immer weitergehen.
Kein Stress
Das erfordere auch, dass er „den Stil eines anderen Musikers spiele, ihn mir aber irgendwie zu eigen mache. Ich muss einen Weg finden, wie das funktioniert, anstatt einfach nur zu spielen.“ Ein weiterer Vorteil ist laut Tommy Clufetos’ Angaben: „Wenn der Job erledigt ist, ist er auch wirklich vorbei – ich kann einfach nach Hause gehen. Ich habe nicht diesen ganzen Stress nach dem Motto: ,Wir müssen die Tourbusse und Lkw bezahlen, die Crew braucht ihren Lohn, und dann hat der eine gekündigt…‘“
Darüber hinaus bezeichnet er die Herangehensweise von Rick Rubin als unkonventionell, vertraut jedoch auf dessen Expertise. Immerhin gebe ihm der Erfolg Recht. Demnach wolle Tommy Clufetos „nicht urteilen, nur weil es nicht nach meinen Vorstellungen lief. Jeder hat seine eigene Vision für etwas, und wenn ich nicht in diese Vision passe, dann… Man darf das nicht allzu persönlich nehmen.“
—
Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.
