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Kreator: Mille Petrozza lehnte Angebot von Celtic Frost ab

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Bevor Mille Petrozza mit Kreator durchstartete, erwog er, Teil der schweizerischen Thrash Metal-Band Celtic Frost zu werden, wie er im Interview mit dem Podcast ‘Heavy Stories’ erzählte. Letztendlich entschied er sich bekanntermaßen dagegen. Der Grund: Der Musiker verfolgte eigene Pläne.

Keine Zeit für Nebenaufgaben

„Ich war überwältigt, weil ich sie sehr respektierte und sie für eine der besten Bands der Welt hielt. Und ich bin noch immer der Meinung, dass sie definitiv zu den Innovatoren gehörten“, sagte Petrozza. „Ich wusste zwar, dass ich meine eigene Band hatte, wollte aber trotzdem sehen, wie sie arbeiten, weil sie super Leute und wir bis heute befreundet sind. Ich wollte es einfach mal erleben. Aus heutiger Sicht hätte ich gerne mit Reed St. Mark (Schlagzeug – Anm.d.A.) gejammt – und natürlich auch mit Martin (Eric Ain, Bass – Anm.d.A.) und Tom (G. Warrior, Gesang, Gitarre – Anm.d.A.). Aber Reed St. Mark war für mich der beste Schlagzeuger der Welt.

Doch ich hatte dabei ein komisches Gefühl. Ich wusste natürlich bereits, dass ich nicht mitmachen würde. Aber ich wollte es auf jeden Fall mal ausprobieren und sehen, wie es sich anfühlt. Letztendlich habe  ich mich entschieden, nicht Tom Warriors Sidekick zu werden, sondern meine eigene Band zu gründen.

Ich war eine Woche dort. Ich wünschte, es gäbe noch Aufnahmen von dieser Session, denn ich fand sie einfach unglaublich professionell. Und Reed St. Mark war ein Wahnsinns-Schlagzeuger. Sie spielten in einem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Zürich. Sie waren großartige Leute – sehr, sehr intelligent, sehr avantgardistisch. Und ich war dieser kleine 18- oder 19-jährige Metal-Fan. Aber als ich zurückkam, wusste ich, dass ich das nicht machen würde. Ich wusste, dass ich mein eigenes Ding machen würde.“


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