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Lars Ulrich über Fortschritt des neuen Metallica-Albums

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Manche Bands haben die Corona-Pandemie dafür genutzt, ein neues Album zu schreiben, aufzunehmen und zu veröffentlichen, darunter zum Beispiel Kadavar mit ISOLATION TAPES. Metallica hatten sich ursprünglich ebenfalls vorgenommen, in Lockdown-Zeiten kreativ zu sein. Doch das lässt sich nicht so einfach an, wie Lars Ulrich in einem neuen Interview mit Classic Rock ausgeplaudert hat.

Es zieht sich wie Kaugummi

In dem Gespräch (bei dem auch Brian Tatler mitmischte) ging es eigentlich um das 40. Jubiläum des Diamond Head-Debütwerks LIGHTNING TO THE NATIONS. Doch natürlich wollten die Beteiligten wissen, wie die Arbeiten am Nachfolger von HARDWIRED… TO SELF-DESTRUCT voranschreiten. Hierauf antwortete der Metallica-Schlagzeuger: „Extrem langsam. Wir befinden uns in den verrücktesten Zeiten, und nichts lässt nach. Es gibt ein wenig Bewegung dahingehend, aber es ist schwierig eine Menge zu tun, wenn wir nicht zusammen sind.“

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„Eine Rock’n’Roll-Band zu sein und virtuell zu arbeiten ist nicht super leicht“, erläuterte der Metallica-Trommler in einem anderen Interview. „Zeitverzögerungen, all diese Dinge machen es echt schwer. Die Hauptsache ist allerdings, dass wir es vermissen, einander zu hören. Wenn wir alle vier zusammen in einem Raum sind, können wir eine Verbindung miteinander herstellen. Doch wenn ich hier in San Francisco spiele, und Kirk Hammett und James Hetfierld entweder in O’ahu oder Colorado spielen, dann gibt es erhebliche Zeitverzögerungen. Es ist sehr schwer für uns, zur gleichen Zeit zu spielen. Wenn ich das tue, was wir steuern nennen, also ich einen Beat spiele, und die anderen dazu spielen, kann ich nicht hören, was sie spielen, und umgekehrt.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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