Limp Bizkit: Universal Music beantragt Klageabweisung

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Fred Durst und Limp Bizkit haben jüngst ihre Plattenfirma Universal Music wegen vorenthaltener Tantiemen verklagt. Die Band forderte dabei 200 Millionen US-Dollar vom Label. Nun hat Universal auf die Klage reagiert — mit einem Antrag auf Klageabweisung. Das Unternehmen begründet damit, dass die Anschuldigungen von Seiten der Nu Metal-Gruppe „auf einem Trugschluss basieren“.

Ausgelatschte Strategie

„Das komplette Narrativ der Kläger, dass Universal versucht hat, Tantiemen zu verschleiern, ist eine Erfindung“, zitiert der US-amerikanische Rolling Stone den entsprechenden Antrag. Des Weiteren führt Universal eine Kommunikation mit Limp Bizkit bezüglich der Einrichtung eines Kreditorenprofils an, über das die Band ihre Tantiemen bekommen sollte. Hierbei habe ein Geschäftsmanager der Musikformation einem Universal-Direktor geschrieben, die meisten Band-Mitglieder hätten ihre Tantiemenanteile verkauft. Über ein Jahr später habe sich der Geschäftsmanager erneut gemeldet, um richtigzustellen, dass es sich dabei um Verlagstantiemen, jedoch nicht Aufnahmetantiemen handele. Universal findet: Diese E-Mail-Verkehr mache die Betrugsvorwürfe „bedeutungslos“.

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Darüber hinaus habe Universal mehr als eine Millionen US-Dollar Tantiemen an Limp Bizkit ausbezahlt — im Rahmen einer Zahlung in Höhe von 2,3 Millionen US-Dollar an Dursts Label Flawless Records. Dies seien sämtliche ausstehenden Tantiemen gewesen. Ein Vertreter der Band ließ hieraus ausrichten: „Wenn jemand auf frischer Tat ertappt wird, ist die erste Reaktion oft, sehr teure aushäusige Anwaltskanzleien anzuheuern. Diese versuchen dann natürlich — wenn sie mit den Fakten nicht klarkommen — alles, damit die Klage abgewiesen wird. In diesem Fall glauben wir, dass Universal auf die typische, schablonenhafte, ausgetretene Strategie setzt, irgendeinen Ausweg zu erreichen, indem verzweifelt nach technischen Details gegriffen wird.“

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