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Lordi veröffentlichen sieben Alben später im Oktober

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Als Aprilscherz hatten sich Lordi einen schönen Gag einfallen lassen. Das Quintett kündigte an, vier Alben gleichzeitig veröffentlichen zu wollen. Klar, dass nur ein Witz war. Denn in Wirklichkeit wollen die finnischen Monster-Metaller gleich sieben Platten zur gleichen Zeit rausbringen. So sollen im Oktober die Studiowerke Nummer elf, zwölf, 13, 14, 15, 16 und 17 erscheinen.

Aus Vorstellung wird Realität

Bandboss Mr. Lordi erklärt: „Innerhalb einer Woche, nachdem unsere ‚Killectour‘ im März 2020 abgekürzt wurde, habe ich realisiert, dass wir die plötzliche Extrazeit irgendwie nutzen werden. Es war klar, dass das die Zeit sein würde, um damit anzufangen, das neue Album zu planen, obgleich KILLECTION vor nicht einmal zwei Monaten veröffentlicht wurde. Ich dachte mir, das Langweiligste, das wir hätten machen können, wäre, einfach ein weiteres reguläres Lordi-Album aufzunehmen. Und ich habe die verschiedenen Stile des Songwritings, Aufnehmens und Produzierens bei KILLECTION sehr genossen. Aber eine weitere langweilige Idee wäre gewesen, den zweiten Teil zu bringen.

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Da KILLECTION eine fiktive Kompilation von einem fiktiven Backkatalog ist, der nicht existiert, hatte ich den Einfall, dass das Einzige, das das übertreffen könnte, wäre, diesen fiktiven Backkatalog aufzunehmen und zu veröffentlichen. Und an Halloween 2021 wird der fiktive Backkatalog nicht mehr fiktiv sein, er wird tatsächlich existieren. Zumindest zum größten Teil. Meine ursprüngliche Idee war, zehn Alben rauszubringen. Aber das Label sagte, das sei wahnsinnig. Aber sieben war eine Zahl, die sich irgendwie vernünftig angefühlt hat, hahaha. […] Die Alben werden alle unterschiedlich klingen. Sie sind alle in verschiedenen Stilen und fiktiven Epochen in der KILLECTION-Zeitline angesiedelt. Fünf der sieben Platten sind bereits fertig, nebenbei bemerkt. Und Nummer sechs befindet sich auf dem besten Weg.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Lordi: Verbote machen eine gute Liveshow immer schwieriger

Konzerte von Lordi sind vor allem optisch ein Highlight. Neben der aufwändig-auffälligen Kostümierung der Band-Mitglieder machen auch Bühnenbild und Show einiges her. An vielen Veranstaltungsorten gestaltet es sich inzwischen jedoch als schwierig, gestalterische Vorhaben komplett (oder auch nur ansatzweise) umsetzen zu können – sehr zum Bedauern von Mr. Lordi. Lohnenswert Im Podcast Music Matters With Darrell Craig Harris lässt sich der passionierte Sammler und Horror-Fan über die gegenwärtigen Einschränkungen einiger Veranstalter aus. „Ich war schon immer jemand, der nicht zu Konzerten geht, wenn es nichts zu sehen gibt, was sich lohnt“, erklärt Mr. Lordi. Ihm zufolge klinge beinahe jede Band…
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