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Manowar: Heldenepos & Seifenoper

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Aus Ross Friedman wird Ross The Boss. Für den Mann am Mikro hat Joey DeMaio auch schon die passende Lösung. Er stellt Friedman einen Kumpel aus alten Jugendtagen vor, mit dem der Bassist gemeinsam im Städtchen Auburn aufgewachsen ist. Die anfängliche Neugier Friedmans wandelt sich schnell zur puren Begeisterung. „Ich sagte zu Joey, dass wir beide perfekt harmonieren und tolle Lieder schreiben – aber einen Sänger benötigen, dessen Stimme dem Ganzen noch die Krone aufsetzt“, beschreibt der New Yorker seine hohe Erwartungshaltung an den Mann am Mikro. „Eric Adams’ Stimme hat mich direkt bei der ersten Probe umgehauen. Für mich war das nah an der Perfektion und mit das Beste, was ich gesanglich je vernommen hatte.“ Das Debüt kann kommen.

Die Manowar-Diskografie

BATTLE HYMNS (1982)

Reiner True Metal? Mitnichten. Manowar präsentieren auf ihrem Debüt einen abwechslungsreichen Mix aus gitarrengetriebenem Hard Rock und NWOBHM. Mit seinem offenen Visier gehört BATTLE HYMNS zu einem der abwechslungsreichsten Alben der Band-Geschichte und beherbergt diverse Klassiker, die bis heute nicht aus dem Liverepertoire wegzudenken sind. Statt Orson Welles spricht in der ‘Dark Avenger’-Neuaufnahme von 2010 Schauspielkollege Christopher Lee. Auch Original-Drummer Donnie Hamzik ist hier am Start.

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INTO GLORY RIDE (1983)

Man hat in manchen Pornos schon bessere Intros gehört – dafür ist das Cover bis heute in der Metal-Community legendär. Die Musik entschädigt für vieles, Manowar verringern ihre klassischen Rock-Einflüsse und betonen die metallischen Elemente. Vor allem durch das kraftvolle Spiel des neuen Drummers Scott Columbus gewinnt das Quartett an Kraft und Vehemenz. Ein sehr gelungener Mix aus flottem Metal und erzählerischen, epischen Momenten.

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HAIL TO ENGLAND (1984)

Im Titel danken Manowar dem Land, in dem sich die Originalmitglieder Joey DeMaio und Ross The Boss einst kennengelernt hatten – und in dem sie bis heute weitaus mehr Fans besitzen als in ihrer Heimat. „Wenn Manowar in die USA kommen, spielen sie Clubshows“, so der ehemalige Gitarrist David Shankle. Neben den diversen Hymnen, welche zum heroenhaften Artwork passen, sticht auf dem dritten Album speziell Eric Adams am Mikro heraus. Top Leistung.

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