Mark Mendoza schließt Twisted Sister-Reunion nicht aus

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Gute Stimmung im Twisted Sister-Gruppen-Chat

Knapp zwei Jahre nach der einmaligen Reunion von Twisted Sister bei der Metal Hall Of Fame in Kalifornien sprach Bassist Mark „The Animal“ Mendoza im ‘Rockstrap-Podcast’ über die aktuelle Beziehung zu seinen Band-Kollegen. „Die Jungs und ich, wir reden alle miteinander. Wir sind gute Freunde. Natürlich ist A.J. (Pero, verstorbener Drummer – Anm.d.A.) nicht mehr bei uns, aber wenn er hier wäre, wären wir zu fünft. Mike Portnoy, der Ersatz-Drummer, ist großartig, aber er kennt nicht all die internen Dinge der Band“, erklärt Mendoza im Gespräch.

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Wie eine normale Freundesgruppe tausche sich auch die aufgelöste Band in einem Gruppen-Chat miteinander aus: „Alle zwei Monate sagt irgendwer im Chat etwas Idiotisches, und es endet wie ein nuklearer Krieg. Die Sachen, die da geschrieben werden, sind irre witzig – ich sitze rum, lese sie, steige ein, und am Ende weine ich vor Lachen.“

Mark Mendoza ist offen für alles

Auf die Frage nach zukünftigen Reunionshows blieb Mark Mendoza vage. „Wir haben immer gesagt: Sag niemals nie“, so der Bassist. „Es gibt keine Pläne, aber wer weiß, was die Zukunft bringt. Solange wir vier auf die Bühne können und niemand stirbt – was ich natürlich nicht hoffe –, gibt es eine geringe Chance. Aber momentan redet keiner von uns darüber.“ Lachend fügt er hinzu: „Und dann braucht plötzlich jemand Geld, und wir müssen spielen. Und ich bin es nicht.“

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Auch Sänger Dee Snider äußerte sich kürzlich im The Hook Rocks!-Podcast zu diesem Thema: „Mit all den Bands, die sich zurückziehen oder sterben, werden die Angebote für die verbleibenden Holdouts immer größer. Wir haben 2016 aufgehört und hatten seitdem nicht vor, zurückzukommen. Aber wie mein Vater sagt: ‚Alles vor dem Wort ‚aber‘ ist Bullshit.‘ Irgendwann muss man sagen: ‚Wie kann ich dazu nein sagen?‘“ Es klingt also, als könnte man auch Twisted Sister bald wieder live auf der Bühne sehen.


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