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Megadeth & Peter Frampton zoffen sich wegen Show-Absagen

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Megadeth und Peter Frampton sind im Nachgang der Absage ihrer Konzerte in Richmond, Virginia aneinandergeraten. Dave Mustaine und Co. hätten dort am 15. September im Liveclub Virginia Credit Union Live! spielen sollen, der britische Rock-Musiker zwei Tage später. Nachdem beide Shows aufgrund von „unvorhersehbaren Umständen“ gecancelt worden waren, stänkerte jedoch Frampton in Richtung der Thrash-Metaller.

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Während seines Auftritt am 19. September im The Met in Philadelphia, Pennsylvania gab Peter folgendes von sich: „Wir mussten kürzlich ein Konzert absagen. Und ein paar Tage vorher haben Megadeth einen Soundcheck gemacht, glaube ich. Nach ihrem Soundcheck gab es eine strukturelle Beschädigung an der Bühne. Ich gebe ihnen nicht die Schuld, es kann auch eine andere Band gewesen sein, doch es sieht ziemlich danach aus. Tut mir leid, Megadeth, dass ich euch verpfeifen musste.“

Falsch informiert

Diese Spekulation und Anschuldigung hatte jedoch nichts mit der Wahrheit zu tun. So ließ die Band von Dave Mustaine das Thema schnell mittels ihres Pressesprechers berichtigen: „Basierend auf Peter Framptons Statement finden Megadeth, dass es wichtig ist, ein paar Fehlinformationen über die jüngste Konzertabsage aufzuklären. Wie zuvor berichtet gab Frampton an, dass bei unserem Soundcheck die Location beschädigt wurde, weswegen Frampton seine Show ein paar Tage später canceln musste. Doch Megadeth bekamen nicht einmal die Chance, einen Soundcheck in Richmond durchzuführen.

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Unser Rigger war im Stahlnetz über Bühne und wollte gerade die Lichter aufhängen, als er eine Beschädigung am Stahlnetz bemerkte. Er teilte dies unmittelbar den Veranstaltern und der Venue mit. Es wurde festgestellt, dass es unsicher wäre, wenn Megadeth ihre Produktion dort aufhängen oder auf die Bühne gehen, da das Risiko besteht, dass die Stahlkonstruktion die Lichter und Sound-Anlage nicht halten kann, welche wiederum auf die Band, Crew-Mitglieder oder die Zuschauer fallen könnten. Ernsthafte Verletzungen oder Todesfälle wären dabei die Folge.

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Deswegen sahen Megadeth, die örtlichen Veranstalter, der Club und die Booking-Agenten keine andere Möglichkeit, als das Konzert zu canceln.“ Und Dave Mustaine wäre nicht Dave Mustaine, wenn er hierzu nicht auch eine saftige Retourkutsche beizutragen hätte: „Es scheint, dass Frampton falsch infomiert war über die Absage unserer Show. Die Entscheidung basiert ausschließlich auf Sicherheitsbedenken. Es ist enttäuschend, wenn jemand, den man bewundert, kompletten Mist über einen verzapft.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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