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Mercenary: exklusives Track by Track zu METAMORPHOSIS

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Metamorphosis CD-Cover
Metamorphosis CD-Cover

01. Through The Eyes Of The Devil

René: Ein kraftvoller, melodischer Song mit einer Mischung aus Aggression und Schönheit. Für mich der perfekte Opener für das Album.

Jakob: Dieser Song ist einer der ersten, der noch vor den Line-Up-Veränderungen geschrieben wurde. Das Meiste kommt von Martin, aber einige Riffs stammen auch von Renè. Ein guter Opener, weil er einen Vorgeschmack auf die verschiedenen Facetten des Albums liefert.

02. The Follower

René: Das ist, verglichen mit älteren Mercenary-Songs, ein sehr spezieller. Er enthält viel Neues, was den Sound angeht.

Jakob: Das ist einer der letzten Songs den wir geschrieben haben, bevor wir ins Studio gegangen sind. Er hat einen für uns ziemlich einzigartigen Vibe, auch Strophe und Chorus sind ungewöhnlich. Wir haben für die Grundzüge dieses Songs etwa eine halbe Stunde im Proberaum gebraucht. Interessant dabei ist, dass Martin die ganzen Keyboards für den Song gemacht hat.

03. In A River Of Madness

René: In diesem Song kombinieren wir alt und neu. Dieses Lied ist Mercenary. Ein wütender Arschtritt!

Jakob: Diese Lied beinhaltet eine charakteristische Kombination aus schweren, harten Anteieln mit einem gewaltigen, aufsteigenden Doppelchorus und einem 6/8-Takt, was mich an den Vibe von FIRESOUL erinnert. Wie Renè schon gesagt hat, trägt dieser Song viel Essentielles aus unserem Sound in sich. Er ist einer meiner Favoriten. Es gibt eine großartige disharmonische, orchestrale Stelle in der Mitte, die von unserem Gast-Keyboarder Kim Olesen stammt.

04. Memoria

René: Mein persönlicher Lieblings-Song auf dem Album, er hat einen sehr persönlichen Text. Dieser Song funktioniert einfach!

Jakob: Ja, ich verstehe warum Renè diesen Song am liebsten hat, schließlich steht er ja hier auch im Mittelpunkt, haha! Nein, im Ernst: in diesem Song kann er als Sänger zeigen, was er drauf hat. Die Strophe versetzt mir immer wenn ich sie höre einen Stich ins Herz.

05. Velvet Lies

René: Das ist ein sehr verträumter Song mit einem schönen Breakdown. Er ist sehr bildhaft für den Zuhörer.

Jakob: Wieder ein Song mit vielen Kontrasten und wieder einer meiner Favoriten. Ich liebe den Kontrast zwischen dem großen, melancholischen, verträumten Chorus und Martins trauriger Leadgitarre auf der einen Seite, dem auffordernd harten Mittetelteil und dem Outro, in dem alles in einem aufbrausenden Geräusch zerfällt, auf der anderen Seite. Kim Oleson hat dabei genau die verrückten Effekte und Keyboardsounds gefunden, die ich mir für dieses Outro vorgestellt hatte. Eine interessante Anekdote ist, dass fast alle eingesetzten Keyboardteile aus Schnipseln entstanden sind, die eigentlich für andere Songs gedacht waren. Der Song hätte es fast nicht auf das Album geschafft, aber dann, ein paar Wochen bevor wir ins Studio gegangen sind, hat sich doch alles gefunden.

06. In Bloodred Shades

René: Das ist ein eingängiger Song mit einem umwerfenden Chorus! Ich liebe es, ihn live zu spielen.

Jakob: Dieser Song lebt von seiner Direktheit, er geht einfach stur geradeaus. Außerdem haben Martin, Morten Løwe und ich ewig an den Strophen rumgebastelt, bis wir zufrieden waren, obwohl das Resultat dann eigentlich nicht so kompliziert ausgefallen ist.

07. Shades Of Grey

René: Diesen würde ich die Ballade des Albums nennen. Er hat sehr hohe Vocals und rockige Gitarren.

Jakob: Ja das ist eine Art Power-Ballade. Sie hat ein tolles Gesangs-Arrangement, was ihn sehr modern und ein wenig poppig klingen lässt – aber auf eine gute Art, haha! Der Song lässt die Leute mal durchatmen, bevor es heiß weitergeht.

08. On The Edge Of Sanity

René: Das ist der schnellste Song des Albums. Der wird euch das Fleisch von euren Gesichtern schmelzen!

Jakob: Ein weiterer Song aus der Zeit vor den Line-Up-Veränderungen. Zu Anfang hat er nicht richtig funktioniert, erst als Morten in die Band kam, wurde das anders. Er hat dem Song den richtigen Dreh gegeben, er spielt ihn großartig. Es gab vorher sehr schnelle Drums, in der Strophe sogar Blastbeats, aber der Gesang hat nicht dazu gepasst. Als wir das Schlagzeug verändert haben und dann den Gesang drüber gelegt haben, ist der Song extrem gewachsen. Ich liebe ihn. Der Chorus erinnert mich irgendwie an Disturbed, obwohl es eigentlich keine wirkliche Parallele gibt.

09. The Black Brigade

René: Die Hymne einer neuen Era! Dieser hier ist das perfekte, rockige Ende zu diesem Album.

Jakob: Der ist definitive ein Gruß an das Erbe von Megadeth. Jeder einzelne Teil dieses Songs trägt einen deutlichen Megadeth-Stempel, aber wir fanden das lustig, immerhin sind Martin, René und ich große Megadeth-Fans. Natürlich sind Renès Vocals komplett anders, ihr müsst euch dazu nur mal das hohe Geschrei im Chorus anhören, haha! Lustig ist auch, dass ich das Riff im Mittelteil schon 1997 oder so geschrieben habe (es ist sehr von YOUTHANASIA / COUNTDOWN TO EXTINCTION beeinflusst). Aber es hat damals nicht zu Mercenary gepasst (und Kral fand, wenn ich mich richtig erinnere, dass es eh nichts taugt). Also ist dieser Song jetzt ein gutes Beispiel dafür geworden, wie gut sich Old-School-Elemente mit dem modernen Sound der Platte verbinden lassen.

Das komplette neue Mercenary-Album METAMORPHOSIS könnt ihr nächste Woche hier auf www.metal-hammer.de schon deutlich vor Veröffentlichung komplett als Stream hören!

Noise Art/Napalm
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