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Metallica: Jason Bittner ist stets pro Lars Ulrich

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Es kommt immer wieder vor, dass Leute über das schludrige Schlagzeugspiel von Metallica-Trommler Lars Ulrich meckern. Shadows Fall-Drummer Jason Bittner will darin während der neuesten Folge von ‘Troy Story: A Podcast For The Collar City nicht vollends miteinstimmen. Stattdessen betont der 54-Jährige, wie sehr er Ulrich als Mensch schätzt.

Kein Rock-Star-Gehabe

Konkret drehte sich diese Folge um das einzige Metallica-Konzert im RPI Field House am 15. März 1989 in der Stadt Troy im US-Bundesstaat New York. Bittner war hierbei mit von der Partie und schilderte seine Eindrücke von Metallica und ihrer Vorband Queensrÿche„Queensrÿche fand ich einfach großartig. Ich fand, dass sie an diesem Abend besser als Metallica waren — an diesem bestimmten Abend. Und dann bin ich nicht der Erste, der das sagt, aber wir alle wissen — obwohl wir alle Lars kennen und lieben –, dass er am Schlagzeug nicht der versierteste Techniker war Abend für Abend. Lass es mich einfach so sagen: Die 1989er-Version von mir dachte, dass Lars vielleicht ein paar Biere zu viel getrunken hat, bevor er an jenem Abend auf die Bühne gegangen ist.

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Denn ich habe all meine Lieblings-Doublebass-Parts nicht im Mix gehört. Natürlich könnte auch der Mix Mist gewesen sein. Ich weiß es nicht. Es waren immer noch Metallica. Die Leute haben über die Jahre so viel über ihn gelästert — dass er schlampig ist und so weiter. All das wurde eine Million Mal dokumentiert. Alles, was ich sagen kann, ist, dass Lars bei den Begegnungen, die ich in meinem 30 Jahren als professioneller Drummer mit ihm hatte, nichts außer herzlich zu mir und eine wundervolle Person war. Jedes Mal hat er sich Zeit genommen, um einfach nur abzuhängen und hat sich nie wie ein Rock-Star oder Arsch benommen. Daher bin ich immer pro Lars.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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