Toggle menu

Metal Hammer

Search

Michael Amott: Alissa White-Gluz bereichert Arch Enemy musikalisch

von
teilen
mailen
teilen

Mit ihren zwei Alben als Sängerin von Arch Enemy hat sich Alissa White-Gluz in die Herzen von Band und Fans geschrien, die anfängliche Skepsis verzog sich rasch.

Empfehlungen der Redaktion
Im Pit bei: Arch Enemy, 6.2.2018, Schlachthof, Wiesbaden
Während der aktuellen Tour schnappte sich Duke TV Gitarrist Michael Amott, um mit ihm ein bisschen über die aktuelle Lage bei Arch Enemy zu resümieren.

Was auf WILL TO POWER natürlich heraussticht, ist die Ballade ‚Reason To Believe‘, bei welcher White-Gluz sogar mit Klargesang glänzt.

„Diesen Song hatte ich zusammen mit meinem Bruder Christopher geschrieben“, so Amott. „Die erste Ballade der Arch Enemy-Band-Geschichte lag lange als Instrumentaldemo herum.

Empfehlungen der Redaktion
Arch Enemy stellen sich im Videointerview der "Qual der Wahl"
Irgendwann fiel mir ein Text dazu ein, den ich Alissa zeigte. Sie mochte das Stück und wir überlegten, wie wir diese Ballade umsetzen sollten, schließlich war das Neuland für die Band.

Aber ich wollte unbedingt auch endlich eine haben, die größten Bands wie Iron Maiden, Judas Priest oder Black Sabbath – alle haben sie mal mindestens eine Ballade komponiert.“

Faible für Melodien

Michael Amott ist bekanntlich im Thrash- und Death Metal groß geworden, und seinen Namen hat er sich Anfang der Neunziger mit Carnage und Carcass gemacht.

„Als wir Arch Enemy gründeten, wollte ich mehr Gitarrenmelodien in den harten Songs haben und damit größere Dynamik schaffen. Diese Mischung wollten wir umsetzen.

Das machen wir bis heute und werden immer besser darin. Zusätzlich hilft und Alissa dabei, musikalisch neue Türen zu öffnen, denn sie kann mit ihrer Stimme sehr viel anstellen.“

Seht hier den Interview-Shorty von Duke TV mit Michael Amott:

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Arch Enemy :: WILL TO POWER

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Jinjer: Tatiana Shmayluk wollte nicht wie eine Frau klingen

Frauen, die nicht nur singen, sondern auch growlen, sind längst nichts Besonderes mehr. Für manche Menschen aber schon. Und das treibt Jinjer-Frontröhre Tatiana Shmayluk genauso zur Weißglut wie der Umstand, dass „Female fronted“-Bands häufig über einen Kamm geschoren werden. Zwar ändert sich das Bewusstsein dahingehend zunehmend, doch generell scheinen Frauen im Metal noch immer unterschätzt und nicht ernst genommen zu werden. Bands wie Dogma oder Babymetal stützen derlei Klischees obendrein. Ungleich Im Interview mit dem britischen Metal Hammer echauffiert sich Shmayluk darüber, dass Jinjer oft betont als „female fronted“ bezeichnet werden. Am meisten nervt die Sängerin jedoch, dass sie klanglich…
Weiterlesen
Zur Startseite