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Im Pit bei: Arch Enemy, 6.2.2018, Schlachthof, Wiesbaden

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Ein großes Paket an Bands sorgt für die Belustigung der Wiesbadener Metal-Szene, und so startet der Tour-Tross um Arch Enemy bereits pünktlich um 18.10 mit Jinjer. Die Ukrainer Metalcore-Band geht gleich in die Vollen, und Sängerin Tatiana grunzt erst mal eine Runde das schon zahlreich erschienene Publikum zusammen. Diese Band kann mit dem recht eigenständigen Sound schnell überzeugen und beweist in der Gesangsfraktion eine starke Vielschichtigkeit zwischen gekonnten Growling und Klargesang – gerne mehr davon.

Tempowechsel mit Tribulation, auch wenn die Band (Horror-)Death Metal spielt, kommt das Material mit einem deutlich anderem Tempo daher, als man es auf dieser Tournee vermutet hätte. Der groovende Sound ist dennoch großartig, und die Band kann mit Songs wie ‘Lady Death’ oder ‘Nightbound’ punkten. Einige im Publikum mögen zwar das Gesicht verziehen, da sich die Songs relativ lange ziehen, dennoch können die Schweden musikalisch überzeugen – eventuell ist die Band nur etwas fehl am Platz.

Gefrorene Kekse

Wintersun starten nun wieder den Motor der finnischen Fröhlichkeit mit ‘Winter Madness’ und ‘Sons Of Winter And Stars’ und bringen das Publikum in Bewegung. Jari fliegt über die Bühne und freut sich wie ein gefrorener Keks, als er ‘Battle Against Time’ einleitet. Die Gesänge der Fans folgen dem Schlachtruf, und die Band kann mit zufriedenen Gesichtern in der Menge die Bühne verlassen.

Bühne frei für Arch Enemy, die nach der Intromusik gleich mit dem neuem Song ‘The World Is Yours’ in die Vollen gehen und das Tempo hochschrauben. ‘Ravenous’ hinterhergeschoben, und das Publikum ist auf Betriebstemperatur.

Massaker

Das neue Material der aktuellen Scheibe kommt hierbei gut an und zeigt die enorme Kraft, welche Arch Enemy derzeit mit Sängerin Alissa freisetzen kann. Mit einem fetten Sound geht es weiter durch die Setlist, bei der keine Mähne ungeschüttelt bleibt. Die Live-Präsenz von Alissa ist ungebrochen stark, und die Schweden legen einen Brecher nach den anderen auf den Schlachtblock.

‘As The Pages Burn’, ‘We Will Rise’ oder ‘You Will Know My Name’ blasen das Publikum an die Wand. Gegen Ende sorgen ‘Avalanche’, ‘Snow Bound’ und ‘Nemesis’ für einen würdigen Abschiedsblock und entlassen ein zerlegtes Publikum. Swedish Style Massaker!

Setlist Arch Enemy:

  1. Ace of Spades (Intro)
  2. Set Flame To The Night
  3. The World Is Yours
  4. Ravenous
  5. The Race
  6. War Eternal
  7. My Apocalypse
  8. You Will Know My Name
  9. Bloodstained Cross
  10. Dead Eyes See No Future
  11. The Eagle Flies Alone
  12. As The Pages Burn
  13. Intermezzo Liberté
  14. Dead Bury Their Dead
  15. We Will Rise
  16. Avalanche
  17. Snow Bound
  18. Nemesis
  19. Field Of Desolation (Outro Instrumental)

Die METAL HAMMER Februar-Ausgabe 2018: Machine Head, Bruce Dickinson, Watain u.v.a.

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