Toggle menu

Metal Hammer

Search

Michael Sweet von Stryper weiter gegen Abtreibung

von
teilen
mailen
teilen

Stryper-Frontmann Michael Sweet ist bekanntlich praktizierender Christ — und aufgrund seines Glaubens ein strikter Abtreibungsgegner. Dies machte der 58-Jährige kürzlich mit einem Post in den Sozialen Medien erneut deutlich. In dem Video schluckten drei Demonstrantinnen öffentlich Abtreibungspillen (oder zumindest Tabletten, die derartige Medikamente darstellen sollten). Das Grinsen, mit dem diese Damen diesen Akt vollführten, stelle für ihn das „pure Böse“ dar.

Abtreibungsparty

Nun hat Michael Sweet noch einmal nachgelegt und seinen ersten Post ausführlich erläutert. „Erstens bin ich für das Leben. Wenn ihr das immer noch nicht wisst, habe ich echt keine Worte, um das zu erklären. Zweitens: So sehr ich auch gegen die freie Entscheidung in dieser Sache bin, kommt meine Wut davon, die Freude und das Grinsen auf den Gesichtern der drei Frauen zu sehen, die die Pillen nehmen. Ohne zu sehr in die Details zu gehen, kenne ich Frauen, die Abtreibungen hatten — und es war das traumatisierendste Ereignis in ihrem Leben. Da gab es keine Freude, kein Grinsen. Nur Schmerz. Das ist das Problem, das ich mit dem widerlichen Video hatte. Sie haben die Pillen (ob es nun echte waren oder nicht) mit einem Lächeln genommen, als ob es eine Party wäre.

Empfehlungen der Redaktion
Nergal äußert sich zu Polens verschärftem Abtreibungsgesetz

Kleine Kinder haben zugesehen und es aufgesogen. Jeder sollte sich an dieser Vorführung stören. […] Geschmacklos und ohne Klasse. Ich werde nie daneben stehen und leise sein, wenn ich so etwas verstörendes und böses sehe. An jene gerichtet, die es umgedreht haben und das ‚Mein Körper, meine Wahl‘-Klischee verwenden: Denkt ihr wirklich, dass so ein Verhalten okay ist? Wenn das so ist, befinden wir uns in einem schlimmeren Zustand, als ich dachte. Ich bereue meinen Post überhaupt nicht und würde ihn für nichts verändern. Ich mag ein paar Follower verlieren, aber das ist okay. Es geht nicht darum, mir zu folgen. Es geht darum, Jesus zu folgen.“ So sehr Michael Sweet hier die Argumente der Konservativen bedient und Frauen das Recht abspricht, über ihren eigenen Körper zu entscheiden, so Recht hat er mit dem Punkt, dass eine Abtreibung kein freudiges Ereignis ist.

Instagram Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Instagram Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Killswitch Engage: Jesse Leach ist kein Christ mehr

Jesse Leach hatte eine stark christliche geprägte Kindheit und Jugend — dank seiner Eltern und insbesondere seines Vaters, der ein Pfarrer war. In einem aktuellen Interview mit The Morning Call sinniert der Killswitch Engage-Frontmann, wie viel von den Inhalten für ihn heute noch Thema sind. Dabei stellt der 47-Jährige klar: Als Christ würde sich der Metaller gegenwärtig nicht mehr titulieren. "Es ist eine ständige Inspirationsquelle", gesteht der Killswitch Engage-Rückkehrer. "Ich fühle mich wohl mit den wertvollen Lehren, die mir über Liebe, Fürsorge für die Armen und Achtsamkeit gegenüber dem Nächsten vermittelt wurden. Diese Gedanken erinnern mich immer wieder an meine…
Weiterlesen
Zur Startseite