Nergal äußert sich zu Polens verschärftem Abtreibungsgesetz

von
teilen
twittern
mailen
teilen

In Polen trat kürzlich ein neues Abtreibungsgesetz in Kraft, das einen Schwangerschaftsabbruch nun nahezu ausnahmslos verbietet. In den vergangenen Wochen und Monaten kam es in Polen bereits zu zahlreichen Protesten gegen die Gesetzesverschärfung. Behemoth-Frontmann Adam „Nergal“ Darski meldete sich über die Sozialen Medien ebenfalls zu dem Thema zu Wort. Der polnische Musiker schrieb:

„Heute hat die polnische Regierung ein nahezu vollständiges Abtreibungsverbot verhängt, einschließlich dem Verbot eines Abbruchs von Schwangerschaften mit Missbildungen des Fötus. Ich bin stinkwütend! Aufgrund dieses politischen Diskurses befindet sich Polen seit Jahren in einer Abwärtsspirale sozialen Vergessens. Wir sind zurück in der dunklen, beängstigenden, mittelalterlichen Vergangenheit.

Von nun an, liebe Frauen, seid ihr in den Augen der polnischen politischen Anführer nur noch ein Zuchtinstrument in ihrer rigorosen katholischen Geschichte. Ihr habt KEINE Kontrolle über euren Körper. Die Konsequenzen der Wahl religiöser Fundamentalisten als Obrigkeit des Landes: kontinuierliche Einschränkungen und Zensur der wichtigsten menschlichen Freiheiten. Was kann man tun? Nun, die Schlacht ist verloren… aber der Krieg soll von den aufgeklärten, vorausschauenden Denkern gewonnen werden. Gebt den Kampf NICHT auf, verbreitet die Nachricht, macht den Mund auf und unterstützt polnische Frauen in ihrem unerbittlichen Kampf!“

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Adam Nergal Darski (@nergal69)

teilen
twittern
mailen
teilen
Behemoth-Schlagzeuger fällt auf kommender Tour aus

Der Spruch: „Manchmal geht es mit dem Teufel zu“ trifft bei Behemoth meist nicht nur im übertragenen Sinne zu. Erneut machen gesundheitliche Probleme der Band zu schaffen. Diesmal trifft es Schlagzeuger Inferno. Ein Sommer ohne Inferno Eigentlich wollten die vier Polen vom 11. Juli bis einschließlich 17. August zahlreiche Festivals bespielen und ganz nebenbei (unter anderem gemeinsam mit Testament und Gaerea) auf "O Father O Satan O Svmmer"-Tournee gehen. Zwar sollen alle Termine wie geplant stattfinden, jedoch ohne Inferno an den Drums. Stattdessen spirngt Jon Rice (Uncle Acid & The Deadbeats, Ex-Job For A Cowboy) ein, der bereits seit 2017…
Weiterlesen
Zur Startseite