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Ministry + My Uncle The Wolf Konzertbericht

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Eine Legende setzt sich zur Ruhe – ohne Ministry wird die Industrial Metal Szene eine andere sein. Doch vorher gibt es noch eine letzte Tour, ein letztes lautstarkes Aufbäumen, Zähnefletschen.

So jedenfalls war es angedacht. Doch an diesem heißen Dienstag kommt es anders. Nachdem My Uncle The Wolf durch ein rund halbstündiges Programm gegähnt haben, kommen so langsam die Fans in die überhitzte und unterbevölkerte Halle. 2/3 gefüllt ist das kein Vergleich zum brechend vollen Saal 2006.

Wie in alten Tage verbergen sich Ministry 2008 hinter einem Maschendrahtzaun und ballern aus allen Rohren. Wie die Setlist (siehe weiter unten) bald offenbart, wird tatsächlich erstmal ohne Punkt und Komma geholzt. Der erste Song, der älter als vier Jahre ist, ist das richtig alte ‘So What’, das erst in der Zugabe kommt.

Aber soll das die von Al Jourgensen groß angekündigte Best Of Tour sein? Die Tour, die alle Schaffensphasen beackern soll? Warum gibt es dann keinen Song von ANIMOSITISOMINA (2003), DARK SIDE OF THE SPOON (1999), FILTH PIG (1996), LAND OF RAPE AND HONEY (1988), TWITCH (1985) oder WITH SYMPATHY (1983)?

Onkel Al bleibt die Antwort schuldig, gibt sich wortkarg und lässt die Mannschaft mit weniger Energie, als am gleichen Ort vor zwei Jahren, durchs Set walzen. Die Fans freuen sich zwar über jeden Ton ihrer Helden, ein würdiges Abschieds-Konzert ist das aber nicht.

So bleibt ein mehr als zwiespältiger Eindruck am Ende des Abends – denn von Ministry und ihrem finalen Statement hätte man mehr erwarten dürfen.

Tobias Gerber

Setlist:

1. Let’s Go
2. The Dick Song
3. Watch Yourself
4. Life Is Good
5. The Last Sucker
6. No W
7. Waiting
8. Worthless
9. Wrong
10. Rio Grande Blood
11. Senhor Peligro
12. LiesLiesLies
13. Khyber Pass
———–
14. So What
15. N.W.O.
16. Just One Fix
17. Thieves
18. Wonderful World

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Judas Priest: Richie Faulkner wagt Setlist-Prognose

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