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Judas Priest: Richie Faulkner wagt Setlist-Prognose

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Judas Priest spielen auch diesen Sommer wieder einige Konzerte. Hierzulande machen Frontmann Rob Halford in Mönchengladbach, Halle, Wacken, Neu-Ulm, Bremen und Sankt Goarshausen Halt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Lead-Gitarrist Richie Faulkner im Interview mit Metal Pilgrim Auskunft darüber geben sollte, welche Pläne die Metal-Götter hinsichtlich der Setlist verfolgen.

Buntes Potpourri

Konkret wurde Faulkner dazu befragt, ob Judas Priest auf ihrer „Faithkeepers“-Tour das 50. Jubiläum des SAD WINGS OF DESTINY-Album sowie das 40. Jubiläum der TURBO-Platte zelebrieren werden. „Im Moment haben wir nichts Bestimmtes vor“, stellt Richie klar. „Wir werden an alles denken. Die letzte Konzertreise war offensichtlich die Tour zu INVISIBLE SHIELD, was schließlich zu ‚Shield Of Pain‘ wurde. Also ging es um PAINKILLER und INVISIBLE SHIELD. Jetzt feiern wir alles. Und wir werden auch SAD WINGS OF DESTINY und TURBO abdecken.

Doch so weit ich im Augenblick weiß, wird es weniger etwas Spezielles, sondern mehr um Judas Priest als Ganzes gehen. Denn die letzten Tourneen standen unter einem Motto, also wird es schön sein, die Dinge frei fließen zu lassen. Aber wir müssen diese Themen gewiss anreißen. SAD WINGS OF DESTINY ist 50 Jahre alt. Unglaublich. Vor einem halben Jahrhundert haben sie es gemacht. Daher müssen wir ‘Victim Of Changes’ und ‘The Ripper’ spielen. Andy Sneap will ‘Island Of Domination’ spielen, da schauen wir mal.“

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Des Weiteren sinniert Faulkner: „Man muss immer die Balance halten, immerhin will man das Publikum nicht verlieren. Es umfasst inzwischen so viele Generationen. Man muss auf alle eingehen. […] Es könnte sich jedoch alles ändern. Wir haben zwar eine Idee, doch wenn wir uns an die Proben machen, könnte sich alles verändern. […] Doch ich denke, dass es diesmal keinen Fokus gibt. Es wird von allem ein bisschen sein. Zum nächsten Album wird sich die Tournee dann wieder darum drehen. Zumindest wissen wir, wohin wir wollen und wohin wir nicht wollen — abhängig davon, was zuvor war. Wegen der Tourneen zu PAINKILLER und INVISIBLE SHIELD müssen wir von diesen beiden Scheiben nicht so viel zum Besten geben. So arbeiten wir das aus. Aber sehr viele Lieder sind eine Herausforderung.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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