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Shinedown: Eric Bass hatte „psychischen Zusammenbruch“

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Ende Mai haben Shinedown ihr neues Album EI8HT veröffentlicht. Zudem sind Sänger Brent Smith und seine Bandkollegen bereits seit April – mit kleinen Unterbrechungen – auf Tour. Scheinbar war dies für Produzent und Bassist Eric Bass alles ein bisschen zu viel. Jedenfalls haben Bass und die Band gemeinsam bekannt gegeben, dass er vorerst nicht mit auf Tournee geht, da er vor einigen Wochen „heftigen psychischen Zusammenbruch“ erlitten habe.

Gesundheit geht vor

In einer Videobotschaft wendet sich Eric Bass an die Shinedown-Fans. „Ich habe hin und her überlegt, ob ich diese Ankündigung überhaupt machen oder einfach wegbleiben und erst wieder auftauchen sollte, wenn die Zeit reif ist. Da ich mich jedoch – ebenso wie die Band – stark für das Thema psychische Gesundheit einsetze, hielt ich es für kein gutes Signal, wenn es so wirken würde, als würde ich mich dafür schämen.“ Außerdem halte er es nicht für klug, in diesem Zustand auf Tour zu gehen.

Weiterhin erklärt Eric Bass, dass er sich bereits in Behandlung befinde, „die sich TMS nennt“: „Das ist im Grunde ein Verfahren zur elektrischen Stimulation, das bei Depressionen hilft – kombiniert mit Gesprächstherapie und Ähnlichem. Ich fühle mich schon viel besser, das ist also gut. Aber ich möchte einfach, dass alle wissen: Ich wäre liebend gerne vor Ort. Es macht mich fertig, nicht dort sein zu können.“

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Mit Josh Sturm und Zack Mack sind jedoch zwei Aushilfen am Viersaiter gefunden. Wie lange Eris Bass ausfällt, weiß er selbst noch nicht. „Hoffentlich klappt es eher früher als später. Aber ich muss sichergehen, dass ich wieder wohlauf bin.“ Ob er im November bei den Konzerten in Berlin und Düsseldorf mit von der Partie ist, bleibt demnach abzuwarten.

Gleichsam schätzt sich der 51-Jährige glücklich, sich eine solche Auszeit nehmen zu können. Zudem sei es das erste Mal, dass er sich eingestanden hat, die Krise nicht allein bewältigen zu können und sich Hilfe gesucht hat. „Das hat einen Heilungsprozess in Gang gesetzt, in dem ich mich gerade befinde. Es ist nicht leicht, um Hilfe zu bitten, aber es ist notwendig.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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