Toggle menu

Metal Hammer

Search

Motörhead-Manager Singerman spricht über Lemmys Gesundheit

von
teilen
mailen
teilen

Der langjährige Motörhead-Manager Todd Singerman gab in der aktuellen Ausgabe von Decibel ein Interview, in dem er über den Gesundheitszustand seines Schützlings Lemmy spricht. Motörhead mussten deswegen vergangenes Jahr ihre Europa-Tournee verschieben und unter anderem auch das Konzert auf Wacken abbrechen.

Lemmy leidet seit 2000 an Diabetes, trägt einen Defibrillator und leidet an einem schmerzhaften Hämatom. Manager Todd Singerman dazu im Interview:

„Es geht auf und ab mit Lemmy. Er hat ein wirklich übles Diabetes-Problem, und das ändert sich täglich. Vieles davon ist nur der Kampf gegen die Gewohnheiten, die Dinge, die er nicht mehr tun soll. Er hat aufgehört zu rauchen, aber wahrscheinlich zischt er hier und da einen Jacky-Cola. Er würde lügen, wenn er sagt, dass er aufgehört hat. Er hat versucht, es mit Wein zu ersetzen, und ich bin mir sicher, dass er nicht mehr so viel Speed zu sich nimmt.

Er glaubt, Wein ist besser als Jack Daniel’s, aber da sind immer noch Tonnen an Zucker drin, weißt du? Er versteht einfach nicht, dass er einen Dämon durch einen anderen ersetzt. Das war übrigens der Kompromiss mit den Ärzten – den Jack gegen Wein einzutauschen. Aber er sagt ihnen auch nicht, dass er zwei verdammte Flaschen davon säuft.

Wir tragen da so unsere Schlachten aus. Man darf nicht vergessen, dass er das ganze tagtäglich schon seit Hendrix macht. Und jetzt kommt eben die Rechnung. Es ist traurig für ihn, denn er ist damit so lange gut weggekommen.

Ich habe sie dazu gebracht, die Europa-Tour abzusagen, weil Lemmy nicht bereit ist. Er wollte nicht absagen. Aber es wäre wohl so gekommen wie letzten Sommer in Europa. Ich meine, er hat es in Europa verbockt. Er sollte sich eigentlich drei Monate ausruhen, aber er lehnte ab. Es endete damit, dass er auf Wacken gespielt hat – was er nicht sollte – und es waren 40°C da draußen. Er sielt direkt in der verdammten Sonne.

Das einzige, worauf ich bei ihm stolz bin, ist, dass er aufgehört hat, als es ihm nicht mehr gut ging. Das war clever von ihm. Unterm Strich muss er eine Balance finden und dann für ein paar Monate so leben. Wir können diese Balance im Moment aber nicht finden. Er hat gute Tage, und dann verbockt er es wieder. Und wenn man es verbockt, geht man einen Schritt zurück.“

Die Ersatztermine für die abgesagte Europa-Tour starten im Februar, im März soll eine USA-Tour folgen.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Black Veil Brides: Schlagzeuger muss Zwangspause einlegen

Black Veiil Brides-Schlagzeuger Christian „CC“ Coma muss gezwungenermaßen pausieren: Aufgrund eines „bedauerlichen persönlichen Grunds“ muss er für den Rest der Europatournee 2026 aussetzen. Vertreten wird er für diese Dauer von Wade Murff, der seit diesem Jahr zum Live-Ensemble von Godsmack gehört. Ungewollte Zäsur „Aufgrund eines bedauerlichen persönlichen Grunds wird unser Bruder Christian Coma für den Rest der Europatournee 2026 nicht mit uns auf der Bühne stehen“, erklärten Black Veil Brides in einem Beitrag in den Sozialen Medien. „Wir entschuldigen uns bei allen, die die bereits angekündigte Absage des Konzerts in Mailand zur Kenntnis genommen haben, aber diese Situation erforderte entsprechende…
Weiterlesen
Zur Startseite