Toggle menu

Metal Hammer

Search

Mr. Big: Für Billy Sheehan ist endgültig Schluss

von
teilen
mailen
teilen

Ende August spielten Mr. Big das letzte Konzert ihrer Abschiedstournee. Ginge es nach Frontmann Eric Martin, könnte die Show durchaus noch weitergehen, wie er gegenüber KNAC.COM verriet. Als die Tournee beschlossene Sache war, „habe ich den Nagel in den Sarg geschlagen. Doch jetzt wünsche ich mir, dass ich einen schönen großen Hammer hätte, um den Nagel wieder herauszuschlagen.“

Kein ewiger Abschied

Sein Band-Kollege und Bassist Billy Sheehan sieht das jedoch ein bisschen anders. Dieser war kürzlich zu Gast bei Ruben Mosqueda von We Go To 11 und meinte kurz und schmerzlos: „Das Ende ist das Ende.“ Auf die Frage, ob Mr. Big die Absicht haben, von Zeit zu Zeit besondere Auftritte zu geben oder in Zukunft ein reines Studioprojekt seien, antwortete er: „Wenn sich mildernde Umstände ergeben, könnten wir vielleicht ein oder zwei Konzerte geben.“

Empfehlungen der Redaktion
Mr. Big: Eric Martin würde am liebsten weitermachen
Weiterhin erklärt Sheehan: „Wir wollten irgendwie einen Punkt an das Ende des Satzes setzen. Und wie ich schon oft gesagt habe: Wir wollten über die Ziellinie laufen und nicht darüberkriechen.“ Zwar sehe er es ebenso wie Eric Martin, dass die Band „einen Lauf“ hat, aber man habe sich entschieden, „es richtig zu machen und keinen ewigen Abschied zu geben.“

Eine tolle Zeit

Dennoch blickt Sheehan dankbar auf die Tournee zurück. „Wir hatten eine tolle Zeit. Und unsere letzten Shows in Europa. Wir hatten eine Reihe von Shows in Deutschland. Erstaunlich. Wir haben viele Freunde und große Hits in Deutschland.“ Zwei Besonderheiten hebt der Mr. Big-Bassist noch hervor: „Wir durften in Irland spielen – Belfast und Dublin. Ich bin Ire, also war das sehr schön. Und wir spielten in Liverpool – dem heiligen Boden. Es war wirklich toll. Am Ende musste ich eine kleine The Beatles-Melodie in mein Solo einbauen. Ziemlich cool. Es war also eine schöne Art, zu gehen. Ich bin froh, dass wir es geschafft haben. Wir haben es mit so viel Klasse gemacht, wie es uns möglich war.“ Und damit ist er „sehr, sehr zufrieden.“

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Sevendust wollten sich zwischenzeitlich auflösen

Sevendust standen offenbar kurz dem Aus. Die Alternative-Metaller aus Atlanta, Georgia haben laut Angaben von Schlagzeuger Morgan Rose vor anderthalb Jahren ernsthaft und inklusive handfesten Plänen darüber diskutiert, ob sie ihre Band auflösen sollen. Das am 1. Mai 2026 erscheinende neue Studiowerk ONE sollte in diesem Rahmen das Abschiedsalbum des Quintetts werden. Doch letztlich entschied sich die Gruppe für eine Kehrtwende um 180 Grad. Rückzug vom Rückzug "Wir hatten diese Phase, in der wir einfach nicht so viel auf Tour waren", holt der Sevendust-Trommler aus im Gespräch mit Stan Bicknell aus. "Wir dachten, dass wir das Flugzeug landen werden und…
Weiterlesen
Zur Startseite