Nervecell: Drummer in Beirut schwer verletzt

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Schlagzeuger Bachir Ramadan von den Extrem-Metallern Nervecell gehört zu den Überlebenden der Explosion in Beirut, Libanon. Mehr als 150 Menschen starben, über 6.000 wurden verwundet. Bei dem Vorfall am 04.08.2020 sind über 2.700 Tonnen Ammoniumnitrat explodiert, die Ursache dafür ist noch nicht bekannt.

Am Donnerstag postete Ramadan via Facebook ein Foto und schreibt dazu, dass er sehr dankbar sei, noch am Leben zu sein. Am Folgetag fügte der Schlagzeuger ein weiteres Posting hinzu, in dem er sich für die Anteilnahme bedankt. „Ich bin von der Menge an Liebe und Unterstützung, die aus der ganzen Welt bei mir eingetroffen sind, absolut überwältigt. Das ist wirklich herzerwärmend, meine lieben Freunde. Momentan bin ich sprachlos, und Erfahrungen wie diese lassen mich das Leben noch viel mehr wertschätzen. Ich liebe euch alle!“

https://www.facebook.com/bachir.ramadan/posts/2746096562337560

Inzwischen ist Bachir Ramadan wieder zu Hause und erholt sich von seinen Verletzungen. In einem Interview mit The National spricht er über das Unglück in der libanesischen Hauptstadt. Aufgrund der coronabedingten Band-Pause befand sich der Schlagzeuger am Tag des Unglücks an seinem Arbeitsplatz in einer Firma für Beleuchtungskörper. Das vierstöckige Gebäude befand sich 800 Meter vom Hafen entfernt. „Es war ein ganz normaler Arbeitstag“, so Ramadan.

„Plötzlich wurde ich von einem grellen weißen Licht geblendet und an die Wand geschleudert. Das Glas vor mir zersplitterte. Das Bücherregal links von mir brach zusammen. Und das gesamte Gebäude auch.“ Glücklicherweise war das Treppenhaus noch intakt, und so konnte sich der Drummer auf die Straße retten. „Ich erinnere mich, dass ich rumlief und einen Krankenwagen suchte. Ich hielt nach anderen Menschen Ausschau, doch nirgends war jemand.“


teilen
twittern
mailen
teilen
Behemoth-Schlagzeuger fällt auf kommender Tour aus

Der Spruch: „Manchmal geht es mit dem Teufel zu“ trifft bei Behemoth meist nicht nur im übertragenen Sinne zu. Erneut machen gesundheitliche Probleme der Band zu schaffen. Diesmal trifft es Schlagzeuger Inferno. Ein Sommer ohne Inferno Eigentlich wollten die vier Polen vom 11. Juli bis einschließlich 17. August zahlreiche Festivals bespielen und ganz nebenbei (unter anderem gemeinsam mit Testament und Gaerea) auf "O Father O Satan O Svmmer"-Tournee gehen. Zwar sollen alle Termine wie geplant stattfinden, jedoch ohne Inferno an den Drums. Stattdessen spirngt Jon Rice (Uncle Acid & The Deadbeats, Ex-Job For A Cowboy) ein, der bereits seit 2017…
Weiterlesen
Zur Startseite