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Nervecell: Drummer in Beirut schwer verletzt

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Krankenhaus überlastet

Doch Ramadan hatte Glück, denn ein Wagen kam vorbei und der Fahrer brachte ihn ins nahegelegene Krankenhaus Geitaoui. „Es war übervoll mit verletzten Menschen. Die Ärzte und das Personal waren überfordert, es konnte nicht jeder sofort versorgt werden. Zum Glück war mein Telefon nicht kaputtgegangen, also rief ich meine Eltern an. Sie holten mich ab, wir nahmen ein Taxi und fuhren ins American University Hospital.“ Dort wurde der Schlagzeuger drei Tage lang behandelt. Er hatte Glassplitter im Gesicht und dem rechten Auge, diverse Schädelfrakturen und auch Nervenschäden an den Händen erlitten. „Eines meiner Augen hängt etwas tiefer als normal, und am Anfang hatte ich noch Sehprobleme. Aber ich bin okay.“

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Geboren in Beirut, lebte Ramadan von 2006 bis 2009 in Dubai, bevor er für die Finalisierung seines Studiums nach Beirut zurückkehrte. In Dubai lernte er Mitglieder von Nervecell kennen und trat der mehrheitlich dort wohnhaften Band bei. Bei Tourneen oder Festival-Auftritten, welche die Band bisher durch Europa, Südamerika oder Südostasien führten, ist Ramadan nach wie vor fest dabei. Nervecell wurden 1999 gegründet und sind eine der bekanntesten Metal-Bands der Vereinigten Arabischen Emirate. Sie sind quasi Vorreiter der dortigen Death Metal-Bewegung und konnten bislang drei Alben veröffentlichen.

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Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.


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