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Neues Killswitch Engage-Album wird sehr persönlich

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In Kürze erscheint THIS CONSEQUENCE, das neunte Album von Killswitch Engage. Seit 2019 warten Fans sehnsüchtig auf neue Musik. Das liegt unter anderem daran, dass es sich, wie Frontmann Jesse Leach auf Instagram verkündete, bei dem neuen Werk um „bei Weitem das schwierigste“ handelt, was die US-Amerikaner je veröffentlicht haben.

In einem neuen Interview mit United Rock Nations spricht Leach über die größte Schwierigkeit, die Killswitch Engage bei der Produktion zu überwinden hatten. „Ich glaube in meinem Fall ist es, dass ich im weitesten Sinne relevant bleiben wollte. Ich nutze dieses Wort nur sehr vage, und meine relevant für mich und meine Band-Kollegen. Ich wollte, dass das, was ich zu sagen habe, den anderen gefällt. Außerdem wollte ich, dass das Album ehrlich wird. Die Texte sollten etwas sein, mit dem ich mich nachhaltig identifizieren kann.“

Selbstfindungsprozess beim Schreiben

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Besonders zu Beginn hatte der Sänger damit Probleme, berichtet er. „Ich habe glaube ich sieben oder acht Lieder geschrieben und der Band gezeigt, um zu gucken, was davon hängenbleibt. Sie haben mir bloß gesagt, dass sie merken, dass ich nicht mein Bestes gebe.“ Er fährt fort: „Diese Art von Zurückweisung fand ich zunächst echt hart. Ich wurde dadurch sehr unsicher und habe mein Können infrage gestellt. Langfristig wurde daraus jedoch ein Prozess, bei dem ich mich selbst als Komponist gefunden habe. Alles, was wir durchgemacht haben, bietet so viel Potenzial, in Liedern verarbeitet zu werden.“ Daraus ergab sich schnell ein roter Faden, berichtet der Sänger: „Dieses Album dreht sich um uns. Daraus ergibt sich auch der Titel: THIS CONSEQUENCE. Es geht um uns – uns alle.“

Auf die Frage, ob er das Schreiben als eine Art Therapie benutzt hat, antwortet Leach: „Ja, absolut. Und ich glaube, dass das notwendig war und man es nicht vermeiden kann. Während der Pandemie habe ich versucht, all die Probleme zu verdrängen. Ich glaube, dass wir alle noch immer dabei sind, aus diesem Gedankengut zu fliehen. Das Album verlangt, dass man beim Hören darüber nachdenkt. Das ist alles, was ich versucht habe, zu tun: Ich habe die Texte geschrieben, aber will, dass du den Staffelstab übernimmst und damit weiterrennst.“


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Nuria Hochkirchen schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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