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New Nintendo 3DS: Überarbeitete Konsole im Test

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Der Name Nintendo steht seit jeher für das Segment der tragbaren Spielekonsolen. Am 13. Februar 2015 erscheinen mit dem New 3DS und dem New 3DS XL die überarbeiteten Modelle der 3DS-Serie. Zwar sind beide Geräte um einige Millimeter größer geworden und auch minimal schwerer, aber sie bieten auch mehr Technik und vor allem mehr Komfort. Das kleine Modell des New 3DS hat einen größeren oberen Bildschirm als der Vorgänger. Beim 3DS XL ist die Bildschirmgröße hingegen gleich geblieben.

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Spiel in 3D

Eine wesentliche Verbesserung ist die überarbeitete 3D-Darstellung auf dem oberen Display, denn Nintendo hat den Einblickwinkel deutlich vergrößert. Wer mit dem Vorgänger räumliche Bilder genießen wollte, musste absolut frontal auf den Bildschirm schauen. Selbst leichte Blickwinkelveränderungen, zu denen schon minimale Hand- oder Kopfbewegungen zwangsläufig führen, trübten den 3D-Spaß: Die beiden stereoskopischen Bilder verschmolzen nicht mehr zu einem 3D-Bild, sondern erschienen leicht versetzt und waren verschwommen.

Headtracking für 3D

Die New-3DS-Modelle ermitteln hingegen ständig die Position des Kopfes und sollen die Darstellung automatisch dem Blickwinkel anpassen. Soweit die Theorie, doch klappt das auch in der Praxis? Ja, absolut! Es ist erstaunlich, mit welcher Stabilität der 3D-Effekt nun funktioniert. Der Gamer muss das Gerät oder den Kopf schon extrem verdrehen, damit das Bild schlechter wird. Im normalen Spielbetrieb passten die New-3DS-Modelle das Bild ausgezeichnet an. Dabei verwirrte auch eine Brille im Gesicht des Spielers die Analyse des Headtrackings nicht.

Bildschärfe verbesserungsfähig

Computer Bild Spiele

Nichts getan hat sich hingegen bei der Bildqualität – sie bewegt sich in etwa auf dem Niveau des Vorgängers. Grund hierfür ist die nach wie vor geringe Auflösung. Das obere Display stellt Spiele mit 800×240 Bildpunkten dar, das untere Display zeigt nur 320×240 Bildpunkte. Wie beim alten 3DS bleibt so die Bildschärfe auf der Strecke. Gut dafür: Die Farbtreue ist mit 77,3 Prozent ganz ordentlich, war beim alten 3DS aber noch einen Tick höher (77,8 Prozent).

Kontrast runter, Helligkeit rauf

Das gleiche gilt für die Kontrastwiedergabe: Hier ging es auf 1308:1 runter, der Vorgänger schaffte 1800:1. Beides sind aber sehr hohe Werte. Verbesserungsfähig ist hingegen die maximale Helligkeit, die COMPUTER BILD SPIELE schon beim alten 3DS bemängelte. Der Vorgänger schaffte im Test nur 150 Candela pro Quadratmeter, der neue ist mit 161 Candela pro Quadratmeter etwas heller, aber immer noch zu dunkel. Wer draußen, bei starker Sonneneinstrahlung zockt, sollte sich daher besser ein schattiges Plätzchen suchen. Zumal beide Displays nach wie vor nicht entspiegelt sind.

Schnellere CPU

Die neuen 3DS-Geräte haben zudem eine leistungsstärkere CPU an Bord. Die sorgt für flottere Internetverbindungen und Downloads. Zudem verkürzt sie die Startzeiten von Spielen und des Betriebssystems. Obendrein funktionieren mit dem schnelleren Prozessor Internetseiten mit HTML 5. Eine automatische Helligkeitsregulierung, die sich am Umgebungslicht orientiert, soll nicht nur die Augen schonen, sondern auch den Akku.

Akkulaufzeit OK

Davon war im Test aber wenig zu spüren. Die Akkulaufzeiten schwanken wie beim alten 3DS zwischen 3,5 und gut 6 Stunden. Warum? Der New 3DS zieht bei der 3D-Wiedergabe natürlich mehr Energie, als beim Zocken in 2D. Und das hat natürlich einen immensen Einfluss auf die Akkulaufzeit. So hielt der New-3DS-Akku im 2D-Betrieb bei maximaler Helligkeit 4 Stunden und 28 Minuten, bei etwas dunklerer Wiedergabe (Helligkeitsstufe 3) waren es satte 6 Stunden und 10 Minuten. Im 3D Betrieb gingen die Akkulaufzeiten deutlich in der Keller: Bei maximaler Helligkeit waren es nur 3 Stunden und 32 Minuten, bei Helligkeitsstufe 3 und räumlicher Wiedergabe 5 Stunden 32 Minuten.

Minimalistischer Lieferumfang

Leider liegt den Konsolen kein Ladegerät bei, das muss der Kunde für 8 bis 10 Euro extra kaufen. Wer bereits einen 3DS, 3DS XL, 2DS, DSi oder DSi XL hat, kann aber auch mit deren Netzteil seine neue Nintendo-Konsole mit frischem Saft betanken. Offiziell verzichtet Nintendo aus diesem Grund aufs beigepackte Ladegerät: Schließlich seien die älteren Geräte so weit verbreitet, dass viele Kunden bereits ein Ladegerät haben. Schlüssig ist diese Argumentation aber nicht. Schließlich wollen viele Käufer eines New 3DS ihr altes Gerät natürlich inklusive Ladegerät verkaufen. Und wer es wirklich ernst meint mit der Vermeidung von Elektroschrott, der stattet seine tragbaren Konsolen mit einer Standard-USB-Buchse aus. Ein dafür passendes Ladekabel hat nun wirklich fast jeder zu Hause. Zudem klappt die Stromversorgung dann auch problemlos auf Reisen, etwa per Notebook oder über den Zigarettenanzünder im Auto.

Erscheinungstermin New 3DS und New 3DS XL: 13. Februar 2015.

Quelle: Computer Bild Spiele. Mehr bei computerbild.de

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