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A MATTER OF LIFE AND DEATH

1. ‘Different World’ (Smith/Harris) 4:17 Min.

Der geradlinigste Song des gesamten Albums: Von der Machart her in die ‘The Wickerman’-Kerbe schlagend, brilliert die Nummer mit einem eingängigen Kinderlied-Refrain Helloween’scher Machart.

2. ‘These Colour Don’t Run’ (Smith/Harris/Dickinson) 6:52 Min.

Zeichnet sich von Anfang an durch eine recht progressive Rhythmik sowie ein Zwischenspiel in ‘The Loneliness Of The Long Distance Runner’-Manier aus. Typisch Maiden-mäßige Motivauflösung nach dem Refrain – Referenz: ‘Revalation’, ‘Brave New World’, ‘Dance Of Death’.

3.‘Brighter Than A Thousand Suns’ (Smith/Harris/Dickinson) 8:44 Min.

Extoischer Beginn à la ‘To Tame A Land’. Knietief bis düster gestimmte Gitarren, Dream Theater’sche Prog-Einschübe – aber auch immer wieder melodische Passagen im schnellen ‘Powerslave’-Galopp: Diese Komposition bietet eine abwechslungsreiche Strukturierung, wie wir sie seit ‘Rhyme Of The Ancient Mariner’ kaum noch zu hören bekommen haben.

4.‘The Pilgrim’ (Gers/Harris) 5:07 Min.

Ungewöhnlich heavy rockend beginnend, dann an Fahrt aufnehmend – schließlich werden Reminiszenzen an ‘Be Quick Or Be Dead’ (freilich in einer entschieden exotisch-progressiveren Variante) wach. Zum Schluss kommt die Mitgröl-Fraktion bei ‘Fear Of The Dark’-verdächtigen Chören auf ihre Kosten.

5.‘The Longest Day’ (Smith/Harris/Dickinson) 7:48 Min.

Die erstaunlich variationsreiche Rhythmusarbeit scheint in die Nähe von Dream Theater zu rücken – doch bevor dieses Stück zum „Proggie“ mutiert, bringt ein Stakkato-Riffing der ‘Where Eagles Dare’-Güte alles wieder ins richtige Lot. Eine bedrückende Stimmung (Referenz: einmal mehr ‘To Tame A Land’) lässt die Hommage an den D-Day (Landung der Alliierten in der Normandie) ausklingen.

6.‘Out Of The Shadows’ (Dickinson/Harris) 5:36 Min.

Geschmeidig-stimmungsvoller Beginn à la ‘The X-Factor’ oder ‘The edge Of Darkness’ – die sensiblen Lead-Gesänge versprühen hingegen sogar dezente Renaissance-Atmosphäre wie anno dazumal Rainbows ‘Temple Of The King’. Die Gitarrenarbeit wiederum ist vage vergleichbar mit der des Black Sabbath-Klasikers ‘Loneley Is The Word’ (von HEAVEN & HELL; 1980), wobei der Mittelteil von einer Jam mit erstaunlich viel Honky-Tonky-Flair dominiert wird.

7.‘The Reincarnation Of Benjamin Breeg’ (Murray/Harris) 7:21 Min.

Die erste, am 14. August erscheinende Single. Eine von Glissando-Gitarren geprägte exotisch-düstere Atmosphäre mündet in einer stoisch durchmarschierenden Hymne, die immer mal wieder von pulsierenden Einschüben à la ‘Rhyme Of The Ancient Mariner’ abgelöst werden.

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8.‘For The Greater Good Of God’ (Harris) 9:24 Min.

Der ultimative ‘Paschendale’-Nachfolger mit einer stets hymnischen Auflösung der Motive im Refrain. Auch Fans des Titeltracks von BRAVE NEW WORLD dürften hier auf ihre Kosten kommen.
Persönlicher Favorit des Autors dieser Zeilen.

9.‘Lord Of the Light’ (Smith/Harris/Dickinson) 7:23

Erhaben-majestätischer Beginn (in etwa wie bei ‘Children Of The Damned’) – man ahnt nichts Lautes … Doch dann: Virtuose Gitarren-Attacken, die alles niederknüppeln, was auch nur den Anflug von Widerstand leistet und die der Hörer ob ihrer Vehemenz eher von US-Metal-Kapellen wie >>> Zum Video

8.‘For The Greater Good Of God’ (Harris) 9:24 Min.

Der ultimative ‘Paschendale’-Nachfolger mit einer stets hymnischen Auflösung der Motive im Refrain. Auch Fans des Titeltracks von BRAVE NEW WORLD dürften hier auf ihre Kosten kommen.
Persönlicher Favorit des Autors dieser Zeilen.

9.‘Lord Of the Light’ (Smith/Harris/Dickinson) 7:23

Erhaben-majestätischer Beginn (in etwa wie bei ‘Children Of The Damned’) – man ahnt nichts Lautes … Doch dann: Virtuose Gitarren-Attacken, die alles niederknüppeln, was auch nur den Anflug von Widerstand leistet und die der Hörer ob ihrer Vehemenz eher von US-Metal-Kapellen wie Iced Earth erwartet hätte.

10.‘The Legacy’ (Gerrs/Harris) 9:20 Min.

Renaissance-Gitarren – die Geyers, Schandmäuler und Blackmore’s Nights dieser Welt scheinen im Intro zum Stelldichein zu laden. Nach einem plötzlichen Break wird’s äußerst episch-martialisch – ‘Alexander The Great’ setzt zum nächsten Feldzug an. Ständige Motivwechsel à la ‘Rhyme Of The Ancient Mariner’ folgen bis zum dem Intro ähnelnden stimmungsvollen Outro, das einen würdigen, fast verträumten Schlusspunkt unter das Album setzt.

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Saitenhieb: Ein Leitfaden für Trolle

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