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Nick Menza über Megadeth: „Ich sollte umsonst arbeiten”

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Wie wir berichteten, hat der ehemalige Megadeth-Drummer Nick Menza bereits durchblicken lassen, dass ein unfaires Vertragsangebot für seine Rückkehr zur Band die angedachte Reunion des klassischen RUST IN PEACE-Line-Ups von seiner Seite unmöglich gemacht hätte.

Nun geht Menza in einem Interview mit dem ‘The Sick Room’-Podcast ins Detail und behauptet, dass ihm Megadeth zunächst überhaupt nichts für seine Arbeit bezahlen wollten.

Wir gingen in Daves Studio, jammten und spielten für ein Wochenende – etwa drei Tage – und am dritten Tag arbeiteten wir an neuen Songs und alles war cool. Sie erzählten mir: ,Du bist zurück in der Band. Wir geben eine Pressemitteilung raus’”, berichtet Menza.

„Ich meinte aber: ,Ich will nichts verkünden, solange ich keine Abmachung, einen geschriebenen Vertrag habe, in dem steht, was passieren soll. Und sie schicken mir dieses lächerliche Angebot, in dem stand: Du wirst nicht bezahlt, bis die Tour beginnt”, ärgert sich Menza.

„Im Grunde genommen, sollte ich also umsonst arbeiten und das Album aufnehmen”, so der Ex-Megadeth-Schlagzeuger weiter. „Aber ich meinte: ,Wisst ihr was, ich werde mich nicht für etwas, das so große Wellen schlagen wird, unter Wert verkaufen.

Ich denke, dass Dave niemandem irgendwas zahlen möchte”, behauptet das ehemalige Megadeth-Mitglied. „Im Grunde meinten sie einfach: ,Nein, Mann. Du bist nicht wert, was du verlangst.’

Aber erstens arbeite ich nicht umsonst. Zweitens war dieses Angebot so lächerlich, dass es einfach nicht cool war. Sie haben mich einfach auflaufen lassen und ich stand da: Okay, also mache ich es jetzt nicht…”, berichtet Menza und bezeugt erneut, dass auch RUST IN PEACE-Gitarrist Marty Friedman mit Mustaine im Gespräch war.

„Wir trafen uns bei der NAMM – wir vier”, bestätigt Menza. „Wir haben mit unserem alten Manager gesprochen und über Tour – und Albumpläne geredet. Marty hat nicht gesagt, ob er dabei ist, aber ich war es auf jeden Fall.”


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