Toggle menu

Metal Hammer

Search

Nick Simmons: „Mein Vater ist der Donald Trump des Rock“

von
teilen
mailen
teilen

In einem  Interview mit dem berüchtigten Boulevard-Magazin TMZ hat sich Kiss-Gründungsmitglied Gene Simmons für einen verstärkten Einsatz von Profiling ausgesprochen, um Terrorverdächtige einfacher filtern zu können. „Ich möchte, dass ihr auch mich aufhaltet, wenn ich verdächtig aussehe und in einer bestimmten Weise auffalle. […] Es herrscht Ausnahmezustand während eines Krieges. Wir befinden uns in einem Krieg“, so der Musiker. 

Diese bedingungslose Law-And-Order-Mentalität kommt bei seinem Sohn nicht besonders gut an – dieser bezeichnete seinen Vater als den “verdammten Donald Trump des Rock” und gab zu Protokoll: “„Ich halte es nicht mehr aus. Ich freue mich schon darauf, mit ihm darüber zu sprechen. Das wird eine tolle Unterhaltung, meine Mom wird ihm eins überziehen. Natürlich bin ich mit ihm nicht einer Meinung. Aber er ist Haifa aufgewachsen, in einem Haus mit Schusslöchern in den Wänden. Und jetzt fühlt er sich, als hätte er die verdammten ‚Hunger Games‘ gewonnen, weil er es nach Amerika geschafft hat. Er hat es ins Paradies geschafft und jetzt hat er Angst davor, dass ihm irgendjemand diesen wunderbaren Ort wieder wegnimmt.“

Nicht nur einfacher Rassismus

Generell glaubt Simmons aber nicht, dass sein Vater ein Rassist sei: „All seine bescheuerten Scheiß-Meinungen kommen hauptsächlich von dieser Perspektive: ‚Oh Gott, da draußen gibt es Leute, die uns töten wollen. […]Setzen wir die Freiheit für einen Moment außer Kraft, um die Menschen zu beschützen“, so der 27-Jährige. Das Problem sei weniger sein Vater alleine, sondern eine Gesellschaft, die Angst vor dem Fremden habe. “Er denkt das nicht, weil er einfach ein Rassist ist. Das wäre zu einfach. […]Es gibt sehr viele falsche Liberale da draußen, die sich einfach aufregen wollen und dann gibt es Leute, die ihnen erklären wollen, warum sie falsch liegen und ich gehöre zu Letzteren.“

teilen
mailen
teilen
Paul Stanley: Avatare sind so real wie Kiss selbst

Dass Kiss wohl niemals richtig aufhören werden, ist allein schon anhand der zwei Abschiedstourneen absehbar, die die Band gespielt hat. 2023 spielten sie das letzte Konzert ihrer zweiten Abschiedstournee, und im November 2025 vereinten sie sich schon wieder, um ein unmaskiertes Konzert bei einem Fan-Event zu geben. Darüber hinaus hat die Band bekanntermaßen große Pläne mit Avatar-Shows. "Wir sind Kiss" Im Interview mit Rock Of Nations With Dave Kinchen And Shane McEachern erzählt Paul Stanley: "Die Band macht weiter. Ohne die Tourneen ist einiges geplant. Dieses Avatar-Konzert, das in Las Vegas stattfinden wird, wird alle umhauen. Das ist nicht das, was…
Weiterlesen
Zur Startseite