Nothing More sind zuletzt eher durch die extremen politischen Aussagen ihres Sängers Jonny Hawkins aufgefallen. Nun bezieht die Band in einer Instagram-Story Stellung in Bezug auf Vorwürfe, die gegen ein Crew-Mitglied gemacht wurden. Besagtes Mitglied wurde laut Stellungnahme der Band mit sofortiger Wirkung gefeuert.
Vorwürfe
Am 7. Februar veröffentlichte Morgan Dunbar einen Facebook-Post, in dem sie schildert, dass sie sich bei einem Nothing More-Konzert mit Zach Bonin getroffen habe. Bonin war Crew-Mitarbeiter der Band. Sie sei betrunken gewesen und wäre im Laufe des Abends „handlungsunfähig“ geworden. Das könne sie sich aber nicht mit ihrem Alkoholkonsum erklären.
Dennoch sei es in einer Toilette zu sexuellen Handlungen gekommen und sie sei später auf dem Boden des Waschraums von Mitarbeitern des Veranstaltungsorts gefunden worden. In ihrem Post schreibt sie explizit, dass sie niemanden ohne Beweise eines sexuellen Übergriffs beschuldigen könne.
Konsequenzen
Nothing More schreiben in ihrem Statement: „Am Samstag wurden wir auf Vorwürfe aufmerksam, die gegen eines unserer Crew-Mitglieder gemacht wurden. Obwohl wir zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht vor Ort waren, ist es uns sehr wichtig, ein sicheres Arbeitsumfeld zu haben. Das Crew-Mitglied wurde noch am selben Tag gefeuert und wir werden jegliche Untersuchung voll und ganz unterstützen.“

Seither hat Dunbar ein weiteres Statement veröffentlicht, in dem sie die Band für ihre Entscheidung, Bonin zu feuern, kritisiert. Sie schreibt: „Ich habe der Band und dem Management nichts zu sagen, außer, dass ihr von dieser Situation wusstet und ihr sie schlecht gehandhabt habt. Anstatt darauf zu warten, bis alles ordnungsgemäß untersucht wurde, habt ihr eure Crew gefeuert, um euer Image zu bewahren.“
Erneutes Statement
In einem zweiten Post reagieren Nothing More erneut und schreiben: „Zach Bonin, das Crew-Mitglied, das gefeuert wurde, war die einzige Person, die von dem Zustand der Frau wusste, bis Mitarbeiter des Veranstaltungsortes sie handlungsunfähig in der Toilette fanden. Er ist der Einzige, der weiß, was vor dieser Entdeckung passiert ist.

Ein Mitarbeiter benachrichtigte Tour-Personal, das noch vor Ort war. Zwei Nothing More-Crew-Mitglieder reagierten gemeinsam mit dem Mitarbeiter sofort, blieben bei der Frau und unterstützten sie, bis sie von einem Familienmitglied sicher abgeholt wurde. Wir sind stolz darauf, wie diese Crew-Mitarbeiter eine schlimme Situation gehandhabt haben. Sie haben schnell und integer agiert, um sie zu beschützen und Hilfe zu leisten, als es nötig war“, stellt die Band klar.
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