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Ozzfest steigt in Birmingham & USA, verrät Sharon Osbourne

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Sharon Osbourne hatte zuletzt zwei Mal bestätigt, dass das Ozzfest ein Comeback feiern wird. Nun hat die Geschäftsfrau im Podcast der Familie ein paar mehr Einzelheiten ausgeplaudert. Demnach soll das Festival zunächst in Birmingham über die Bühne gehen, wo sich das am 22. Juli 2025 verstorbene Familienoberhaupt Ozzy Osbourne bekanntlich im Rahmen eines finalen Konzertes mit Black Sabbath von seinen Fans verabschieden konnte. Anschließend soll es in die Vereinigten Staaten von Amerika gehen.

Probelauf

„Wir wollen zwei Tage im Stadion von Aston Villa machen und dann nach Amerika kommen“, verrät Sharon. „Und wir wollen von allen hören, wohin wir in Amerika gehen sollen. Außerdem müssen wir viele junge, neue Musiker finden, denn das ist, was Ozzy wollen würde.“ Jack Osbourne konkretisiert anschließend, dass das Ozzfest nach Birmingham auch „irgendwo in Nordamerika zwei Tage“ stattfinden soll. Daraufhin ergänzt Sharon: „Und dann schauen wir, wie es läuft. Und wenn es die Leute wollen, werden wir in den nachfolgenden Jahren da sein.“

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Damit stellt die Ozzy-Witwe klar, dass das Ozzfest 2027 noch kein umherreisendes Festivals wie anno dazumal, sondern erst mal ein Testballon sein wird. Wenn die Nachfrage da ist, könnte das Event ab 2028 wieder auf Tour gehen. Weiterhin erläutert Sharon das Besondere an dem Open Air: „Es hat mehr Spaß gemacht. Wenn man auf andere Festivals geht, sind alle so verklemmt. Das war immer der Punkt bei unserem Festival: Niemals gab es irgendwen, der sich in eine gute Position zu drängeln versucht oder gedacht hat, er sei besser als jemand anderer. Es war wie ein Ferienlager.“ Obendrein sagte Sharon, dass sie „Rob Halford dort sehen“ will, was bedeuten könnte, dass die Chancen für Judas Priest gut stehen, dort aufzutreten.

In einer Gesprächsrunde bei der Branchen-Konferenz MIDEM im französischen Cannes sprach Sharon jüngst über ihre Ozzfest-Pläne: „Ja, absolut, wir werden es machen. Die letzte Ausgabe haben wir im Jahr 2018 gemacht. Es war nur einen Monat, bevor Ozzy krank wurde. Und das war im Forum in Los Angeles. Damals gab es keine Pläne, damit aufzuhören, aber Ozzy konnte nicht auftreten. Ozzy und ich haben darüber gesprochen, und er meinte: ‚Glaubst du, das Ozzfest würde ohne mich funktionieren?‘ Ich antwortete: ‚Ja, es ist eine Marke. Es wird ohne dich funktionieren.‘ Daraufhin befand er: ‚Wir sollten es machen.‘“ Darüber hinaus gab die 73-Jährige zu Protokoll: „Ich würde die Genres gerne durchmischen.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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