Wer die britischen Gothic Metal-Veteranen Paradise Lost zuletzt live in Farbe gesehen hat, durfte die derzeitige Statur von Gitarrist Greg Mackintosh aufgefallen sein. Im Vergleich zu seiner Figur von vor ein paar Jahren kommt der 55-Jährige aktuell wie eine Bohnenstange daher. Insofern durfte es niemanden verwundern, dass sich die Fans um dem Musiker ein bisschen Sorgen machen. Der Künstler hat sich nun selbst zu Wort gemeldet und erklärt seinen rapiden Gewichtsverlust mit „anhaltenden gesundheitlichen Problemen“.
In guten Händen
„Man hat mir gesagt, dass eine Menge Nachrichten wegen meines Gewichtsverlusts während der letzten paar Monate reingekommen sind“, spricht Mackintosh den Elefanten im Raum direkt an. „Normalerweise würde ich so eine private Sache nicht kommentieren. Allerdings halte ich es in diesem Fall für das Beste, um jegliche weitere Spekulation zu beenden. Ich habe ein paar anhaltende gesundheitlich Probleme, die sich zuletzt verstärkt haben.
Mit Details werde ich hier niemanden langweilen, aber ich befinde mich in guter Behandlung und fühle mich gut. Gar nicht davon beeinträchtigt ist meine Fähigkeit, Gitarre zu spielen, und ich befinde mich derzeit mit Paradise Lost auf Konzertreise. Das Publikum ist krass, und Paradise Lost klingen besser, als sie es seit Jahren getan haben. Ich weiß die Sorgen, die sich alle machen, wirklich zu schätzen. Wir sehen uns auf Tour.“ Die Formation spielt derweil noch mit ASCENSION — ihrem aktuellen, mittlerweile 17. Studiowerk — Live-Konzerte.
2025 plauderte Greg Mackintosh in einem Interview mit Echoes And Dust über die Freuden des Tourneelebens: „Jede Nacht ist anders. Bestimmte Dinge geschehen, seien sie gut oder schlecht, innerhalb eines Tages — und sie machen die Sache denkwürdig. So kann man sich nie wirklich am Tour-Leben langweilen. Das Reisen ist langweilig, Fliegen ist langweilig. Von Flughäfen kann ich genug haben, aber an anderen Orten zu sein oder verschiedene Menschen zu treffen, ist großartig. Ich bin irgendwie ein Einzelgänger, kein geselliger Mensch.
Daher wähle ich sehr genau aus, wie und wann ich mich an diesen Orten zeige. Dennoch genieße ich es. Wegen des Auftretens mache ich dies jedoch nicht. Es ist wegen der kreativen Seite. Manche Jungs in der Band leben für das Auftreten. Mich persönlich hat es stets am meisten erfreut, dieses kleine Etwas im Kopf zu haben und dann zu sehen, wie es Wirklichkeit und zu einem Album wird. Und das tut es weiterhin. Das Auftreten hat aber seine Höhen und Tiefen.“
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