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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19
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Paradise Lost

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Auf ihren frühen Songs spielten Paradise Lost noch größtenteils langsamen Death Metal, doch schon ihr Album GOTHIC zeigte 1991 eine deutlich dunklere, melancholischere Seite und prägte über seinen Namen das Genre Gothic Metal. Vom Death Metal-Einfluss entwickelten sie sich Ende der 1990er immer mehr in Richtung Elektro Rock mit Depeche Mode-Einschlag, fanden aber letztlich wieder zu ihren Trademarks zurück: Metal mit Melodie und Melancholie sowie einem Schuss Alternative Rock.

Nick Holmes (Gesang), Gregor Mackintosh (Gitarre) und Mathew Archer (Schlagzeug) entschlossen sich 1987, beeinflusst von Bands wie Celtic Frost und Candlemass, ihre eigene Band Paradise Lost zu gründen. Aaron Aedy (Gitarre) und Steve Edmondson (Bass) unterstützten die Band und mit den ersten drei Demos machten sie sich innerhalb der Death Metal-Szene schnell einen Namen. Ein Plattenvertrag folgte 1990, woraufhin die Band das selbstbetitelte Debüt-Album veröffentlichte, das sich ebenfalls durch düsteren Doom-/Death Metal auszeichnete.

Mit GOTHIC erschien 1991 das Werk, das dem Genre Gothic Metal seinen Namen gab. Obwohl die Death Metal-Einflüsse noch überwogen, wurden auch weibliche Gesangspassagen, Orchesterparts und Keyboards integriert. Mit SHADES OF GOD (1992), der zugehörigen Single ‘As I Die‘ und ICON (1993) entfernten sich sie sich immer mehr vom Death Metal wurden melodischer und erfolgreicher.

1995 markierte für Paradise Lost den Höhepunkt ihrer Karriere. DRACONIAN TIMES verkaufte sich besser als alle Vorgänger-Alben und sie spielten als Headliner auf dem Dynamo Open Air vor 120.000 Zuschauern. Ihr Stil änderte sich jedoch anschließend in eine poppigere Richtung, bis das Album HOST 1999 stark an Depeche Mode erinnerte und nichts mehr mit Gothic Metal gemein hatte.

Auf den nachfolgenden Arbeiten kehrten Paradise Lost immer mehr zurück zu ihren Metal-Einflüssen, ohne allerdings wieder wirklich im Death Metal anzukommen.

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Diskografie
Leichenschändung, Kannibalismus, Krieg: Die 10 blutrünstigsten Songs von Slayer

Bevor Slayer im Winter 2018 im Rahmen ihrer weltweiten Abschiedstournee auch nach Deutschland kommen, ergreifen wir die Gelegenheit und präsentieren euch die zehn brutalsten Songs der prägenden Thrash-Metaller. Damit ihr auch wirklich alle Meilensteine auf der Setlist textsicher mitgrölen könnt. Unit 731 (World Painted Blood, 2009) https://www.youtube.com/watch?v=Dwfb7HSqWkU Die Einheit 731 ist das womöglich grausamste Kriegsverbrechen der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg. Durch einen Freund erfuhr Jeff Hannemann, der 2013 an einer alkoholbedingten Leberzirrhose verstarb, von diesem geheimen Forschungslabor, das die biologische und chemische Kriegsführung erforschte und dafür an lebenden Menschen herumexperimentierte. Gliedmaßen wurden amputiert, um den Blutverlust zu untersuchen. Schwangere…
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