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Plattenmarkt: Vinylverkäufe überholen die MP3

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Laut dem Bundesverband Musikindustrie konnten im Jahr 2017 rund 3,3 Millionen Schallplatten abgesetzt werden. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Zuwachs von 5,6 Prozent.


[Meldung vom 7.12.2016] Paukenschlag in Großbritannien: Zwischen dem 28. November und 4.Dezember wurde mehr Geld mit Vinyl-Pressungen als mit digitalen Verkäufen umgesetzt: So wurden Platten im Wert von rund 2.4 Millionen Pfund verkauft, während MP3s im Wert von nur 2.2 Millionen Pfund über die virtuelle Ladentheke wanderten. Im Vergleichszeitraum 2015 lagen die Digitalverkäufe mit 4.4 zu 1.5 Millionen deutlich vorne.

Das berichtet die Entertainment Retailers Association und liefert eine Erklärung mit: Im jetzt laufenden Weihnachtsgeschäft wollten viele Menschen Musik als „physisches Geschenk” erwerben. Auch die nach wie vor starke Entwicklung in Richtung Musik-Streaming, das den Kauf digitaler Kopien mehr und mehr ersetze, spiele eine wichtige Rolle.

Dennoch spiegele der gestiegene Vinyl-Verkauf den derzeitigen Trend wieder: „Dies ist eine Illustration des derzeitigen Trends, bei dem die Leute die Vinyl wiederentdecken”, so ERA Chief-Executive Kim Bayley gegenüber TeamRock. „Offensichtlich ist Vinyl ein viel attraktiveres Produkt, als der digitale Download. Und es wird dadurch begünstigt, dass die Supermärkte jetzt Vinyl im Programm haben und damit nicht nur den existieren Markt vergrößern, sondern einen völlig neuen Markt für die Vinyl-LP erschließen.”

„Die Menschen wählen das physische Produkt – und dabei häufig das hochwertigere Format, während Leute, die ausschließlich digital Musik hören, sich in Richtung Streaming bewegen.”  

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Musikmarkt: Extreme Einbußen bei physischen Tonträgern

Auch in den USA sind mittlerweile die meisten Geschäfte und Betriebe geschlossen. Das betrifft natürlich auch die CD- und Vinyl-Shops, welche zu den ersten gehörten, die zumachen mussten. Schließlich handele es sich hierbei um Einzelhandelsunternehmen mit "nicht lebensnotwendigen" Waren (was man natürlich anders sehen kann). Auch die Online-Versandhäuser arbeiten wegen der Corona-Pandemie mit angezogener Handbremse. Das Internet ist momentan der einzige Weg für Fans, Releases und Merch zu beziehen, um ihre Bands (und auch die Labels) zu unterstützen und weiterhin am Leben zu erhalten. Doch es gibt einen ernsthaften Sprung bei den Verkäufen physischer Tonträger zu verzeichnen. Die Einbußen, welche…
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